Prodi gibt Parteivorsitz der Demokraten ab

Wahlschlappe

Prodi gibt Parteivorsitz der Demokraten ab

Der scheidende italienische Regierungschef will sich schon vor der Wahlniederlage zu diesem Schritt entschlossen haben.

Der scheidende italienische Regierungschef Romano Prodi gibt das Amt des Präsidenten der Mitte-Links-Formation "Demokratische Partei" (PD) auf. Seinen Rücktrittsbrief legte Prodi dem Generalsekretär der Partei, Walter Veltroni, vor. "Andere Personen müssen jetzt Schlüsselpositionen in der PD übernehmen. Ich werde jedoch ein loyaler und überzeugter Anhänger der Partei bleiben", so Prodi.

Nicht wegen Wahlniederlage
Sein Rücktritt hänge nicht mit der Wahlniederlage der PD bei den Parlamentswahlen am Sonntag und Montag zusammen, erklärte der abgewählte Premier. Schon vor drei Wochen habe er Veltroni seine Entschlossenheit signalisiert, die PD-Präsidentschaft aufzugeben.

"Ich hatte beschlossen, meine Kandidatur bei den Parlamentswahlen nicht einzureichen, weil ich der Ansicht bin, dass die PD eine neue Führungsgruppe braucht, unter der die Partei wachsen und sich stärken kann."

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