Schah-Sohn Reza Pahlavi hat angesichts des Ultimatums von US-Präsident Donald Trump an den Iran ein Umdenken gefordert.
Trump solle sein Ultimatum im Konflikt um die Straße von Hormuz überdenken und die zivile Infrastruktur bei Angriffen auf die islamische Führung im Iran verschonen, forderte Pahlavi am Sonntag auf der Plattform X. "Das Regime muss demontiert werden, der Iran selbst aber geschützt bleiben", so Pahlavi.
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Pahlavi appellierte an Trump, zwar weiterhin gezielt die Strukturen der islamischen Herrschaft anzugreifen - nicht aber jene zivile Infrastruktur, die dem iranischen Volk gehöre und für den Wiederaufbau eines freien Irans unverzichtbar sei.
Sowohl Pahlavi,den monarchistische Gruppen als politischen Anführer der Opposition betrachten, als auch die monarchistische Opposition im Exil standen bisher weitgehend auf einer Linie mit Trump und Israels Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu. Trump drohte in der Nacht zum Sonntag (MEZ) dem Iran mit der Zerstörung seiner Energieanlagen, sollte das Land nicht innerhalb von 48 Stunden die Straße von Hormus vollständig und "ohne Drohungen" öffnen.