Jill Biden

Trump beleidigt Ex-First-Lady

 Die herabwürdigenden Beleidigungen von US-Präsident Donald Trump und seine Sprüche über seinen Vorgänger Joe Biden sind zum Alltag geworden - doch jetzt gerät auch dessen Ehefrau Jill Biden in Trumps Fokus. 

Hintergrund ist ein Interview des Senders CBS News, in dem die 74-Jährige über das legendäre TV-Duell der Präsidentschaftskandidaten Trump und Biden sprach, in dem der Demokrat einen fahrigen Eindruck gemacht hatte.

"Ich dachte, oh mein Gott, er hat einen Schlaganfall, und das hat mir eine Heidenangst eingejagt", sagte sie dem Sender. Sie wisse nicht, was an dem Tag los gewesen sei, sagte Biden über ihren damals 81-jährigen Mann. "Ich hatte Angst, denn ich hatte Joe noch nie zuvor und auch seitdem nie wieder so gesehen".

Trump: Jill Biden hat nicht gehandelt, "wie es jede gute Ehefrau getan hätte"

Trump reagierte nun in einem Post auf seiner Plattform Truth Social auf ihre Schlaganfall-Aussage und betonte, dass Jill Biden nicht auf die Bühne geeilt sei, um ihrem angeschlagenen Ehemann zu helfen, "wie es jede gute Ehefrau getan hätte".

Der Demokrat Joe Biden war wegen seines misslungenen Auftritts bei einem TV-Duell mit Trump im Sommer 2024 heftig in die Kritik geraten. Auch Parteifreunde fingen plötzlich an, mehr oder weniger offen infrage zu stellen, ob Biden physisch und mental noch fit genug sei für eine weitere Amtszeit. Knapp einen Monat nach dem TV-Duell verkündete er schließlich seinen Rückzug. Nachrückerin Kamala Harris verlor die Wahl gegen Trump.

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