Treffen in Köln

Gegenbesuch Macrons nach Paris-Reise von Merz

Ein Mann im Anzug hält eine Rede bei einer Gedenkzeremonie in Frankreich im Freien.
© APA/AFP/POOL/PHILIPPE MAGONI
Nach dem Besuch von Deutschlands Bundeskanzler Friedrich Merz in Paris Anfang der Woche kommt Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am Donnerstag nach Deutschland.
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Auf Schloss Bensberg bei Köln treffen die beiden sich, um das deutsch-französische Regierungstreffen am Freitag in Brühl vorzubereiten. An dem sogenannten Ministerrat auf Schloss Augustusburg nehmen auf beiden Seiten zahlreiche Kabinettsmitglieder teil.

Vorher findet am Freitag auf dem Fliegerhorst Nörvenich ein Treffen des deutsch-französischen Verteidigungs- und Sicherheitsrats statt. Dabei dürfte es um den Aufbau der multinationalen Ukraine-Truppe, die Zusammenarbeit bei der nuklearen Abschreckung und das weitere Vorgehen nach dem weitgehenden Scheitern des gemeinsamen Kampfjet-Projekts FCAS gehen.

Rückschlag für die strategische Zusammenarbeit

Die FCAS-Pleite Anfang Juni bedeutete einen Rückschlag für die strategische Zusammenarbeit. Was von dem Projekt bleibt, ist aber die sogenannte Combat Cloud, über die verschiedene Waffensysteme vernetzt werden sollen. Daran soll nun weiter gearbeitet werden.

Die beiden Verteidigungsministerien waren zudem damit beauftragt worden, bis zum Ministerrat einen "gemeinsamen, zeitgemäßen Arbeitsplan zur verteidigungsindustriellen Zusammenarbeit" vorzulegen, der sich auf "wenige realistische, relevante Vorhaben" konzentrieren soll.

Merz hatte bei seinem Paris-Besuch an einem Treffen der "Koalition der Willigen" zur Unterstützung der Ukraine und an der traditionellen Parade zum Nationalfeiertag auf dem Prachtboulevard Champs-Élysées teilgenommen.

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