Die Europäische Union wird voraussichtlich die Ratifizierung des Handelsabkommens mit den USA aussetzen. Die EU wolle zunächst mehr Details von den USA zu deren neuem Zollprogramm bekommen.
Damit reagiert die EU direkt auf die jüngste Eskalation aus den USA.
US-Präsident Donald Trump (79) hatte nach einer Zoll-Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof zunächst einen weltweiten Zusatzzoll von 10 Prozent angekündigt und diesen auf 15 Prozent erhöht.
Betroffen wären Importe aus aller Welt, also auch die EU. Unklar ist bislang, wann die neuen Zölle greifen und wie sie konkret ausgestaltet werden. Trump sprach von einer sofortigen Umsetzung, Details fehlen jedoch. Obwohl der Oberste Gerichtshof (Supeme Court) in den USA genau diese Maßnahmen Trumps kippte, beruft er sich jetzt auf andere Gesetze, womit die neuen Zölle "legitimiert" seien, wie er nach der Entscheidung in einer Pressekonferenz erklärt hatte.