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Afghanistan

Zwölf Tote bei Selbstmordanschlag

Im Stadtzentrum ereignete sich im morgendlichen Berufsverkehr eine Explosion.

Bei einem schweren Bombenanschlag während des morgendlichen Berufsverkehrs in der westafghanischen Stadt Herat sind am Montag mindestens zwölf Menschen getötet worden. 26 weitere seien verletzt worden, sagte der Kommandant der Sicherheitskräfte der Region. Der Sprengsatz sei im Stadtzentrum ferngezündet worden, als der Bezirkspolizeichef des Distrikts Anjil mit seinem Konvoi vorbeifuhr. Er wurde schwer verletzt.

Zwei Polizisten unter den Toten
Unter den Toten und unter den Verletzten seien jeweils zwei Polizisten. Der Rest der Opfer seien Zivilisten. Nach Angaben eines Reporters der Nachrichtenagentur AFP waren am Ort des Anschlags mehrere stark beschädigte Polizeifahrzeuge und private Taxis zu sehen. Nach der heftigen Explosion seien vereinzelt Schüsse der Polizei zu hören gewesen. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat.

In Afghanistan finden am 20. August Präsidentschaftswahlen statt. In Befürchtung verstärkter Anschläge und Angriffe der aufständischen Taliban sind 100.000 zusätzliche Soldaten in das Land am Hindukusch entsandt worden.



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