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Tierquälerei in China

Weltweite Empörung um Schweine-Bungee-Jump

Ein Freizeitpark zwang zur Eröffnung ein Schwein zum Bungee-Jump.

Chongqing. Ein Video aus China macht in aller Welt die Runde: Zur Eröffnung eines Turms für Bungee-Sprünge in einem Vergnügungspark in der südwestchinesischen Metropole Chongqing ist ein Schwein an einem Seil in die Tiefe gestürzt worden. Die Videos von dem verängstigt quiekenden Vierbeiner sorgten für große Empörung unter Chinesen und Tierschützern weltweit, die dem Park schlimme Tierquälerei vorwarfen.

"Es ist so brutal für das Schwein. Wir sind geschockt", kommentierte am Montag eine junge Frau den Vorfall. Und auch international sorgt der Fall für Entrüstung.

Gefesselt und an einem Stock hängend, war das 75 Kilogramm schwere Schwein auf den 68-Meter-Turm gebracht worden. Es bekam ein Sicherheitsgeschirr, bevor es in die Tiefe gestoßen wurde.

An dem Seil schwang das Tier auf und ab und hing in der Luft, bevor es mit einer Winde hochgezogen wurde. Nach der heftigen Kritik entschuldigte sich der Park am Samstag für die "Goldenes-Schwein-Bungeespringen" genannte Aktion: "Wir nehmen aufrichtig die Kritik und Meinungen der Mehrheit der Internetnutzer an."

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