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Intel greift jetzt mit dem

Neue Geräteklasse

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Intel greift jetzt mit dem "Ultrabook" an

Intel will Apple mit einer neuen Geräteklasse in die Parade fahren und das durch die Tablet-Computer bröckelnde PC-Geschäft wieder in Gang bringen. Das Ultrabook soll die Vorteile von leistungsfähigen Notebooks und Tablet-Computern in sich vereinen. Bis Ende 2012 sollen die neuen Rechner bereits 40 Prozent des Laptop-Markts für Verbraucher erobert haben, erklärte Intel-Manager Sean Malloney am Dienstag auf der Elektronikmesse Computex in Taipeh. Apple verzichtete bei seinem iPad auf Intel-Prozessoren.

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Sean Malloney bei der Präsentation; Bild: (c) AP

Ähnlichkeiten zum MacBook Air
Mit einem geringen Gewicht, hochwertiger Ausstattung und einem Preis von rund 1.000 Dollar erinnert das Ultrabook, das an der dicksten Stelle weniger als 22 Millimeter misst, an Apples MacBook Air. Erste Geräte sollen zum Weihnachtsgeschäft auf den Markt kommen, darunter das UX21 von Asus (Bild ganz oben) mit der zweiten Generation von Intels Core-Prozessor. "Den PC in ein ultradünnes, ultraschnelles Gerät zu verwandeln, wird die Art und Weise verändern, wie die Menschen mit ihren PCs umgehen", sagte Asus-Chef Jonney Shih bei der Präsentation.

Tablet-Boom drückt PC-Absätze
Angetrieben vom Erfolg des iPad boomt der junge Markt der Tablet-Computer. Das drückt den PC-Absatz (wir berichteten). Bei mobilen Geräten wie Tablets und Smartphones ist Intel mit seinen Prozessoren weitgehend außen vor, da diese stromhungrig sind. Die Hersteller greifen deshalb lieber auf Prozessoren zurück, die vom Chipdesigner ARM stammen. Selbst Microsoft will sein Windows-Betriebssystem künftig an die ARM-Chips anpassen, um den Trend nicht zu verpassen. Intel stellte vor kurzem wiederum seine Tablet- und Smartphone-Prozessorreihe "Oak Trail" vor.

iPad brachte den Durchbruch
In den vergangenen Jahren hatte Intel immer wieder neue Prototypen von ultramobilen und Taschen-PCs entwickelt, der Erfolg auf dem Markt blieb allerdings aus. Erst Apple verhalf der Kategorie der Tablet-Computer mit seinem iPad zu kommerziellem Erfolg. Der Konzern verzichtet dabei aber auf Chips von Intel. Mit einer neuen Chip-Architektur und der Fertigung in Strukturbreiten von nur noch 22 Nanometern will Intel nun den Sprung in die mobile Computerwelt schaffen.

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