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Tablet-Boom dämpft PC-Verkäufe

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Neben dem iPad gibt es bereits 35 weitere Tablet-Computer.

Die neuen Tablet-PCs laufen dem klassischen Computer immer mehr den Rang ab. Der Marktforscher Gartner stutzte nun seine Jahresprognose für den Weltmarkt für Desktops und Laptops überraschend stark zurück. Im laufenden Jahr werde der PC-Markt lediglich um 10,5 Prozent wachsen und nicht wie zuvor vorausgesagt um 15,9 Prozent, teilte Gartner mit. Auch für 2012 senkten die Experten ihre Voraussage. Dann werde der PC-Markt noch um 13,6 Prozent statt 14,8 Prozent zulegen.

Privatkunden tendieren zu Tablets
"Die veränderte Einschätzung spiegelt wider, dass wir in nächster Zeit von Privatkunden eine schwächere Nachfrage nach PCs erwarten", erklärte Analyst Ranjit Atwal. "Das liegt zu einem guten Teil an der bevorstehenden Schwäche des chinesischen Konsumentenmarkts, aber auch an der schwindenden Begeisterung der Verbraucher für herkömmliche Geräte." Stattdessen interessierten sich immer mehr Privatkäufer für Alternativen zum Laptop, wie Apples iPad oder andere Media-Tablets (siehe unten). "Das wird den Absatz von Computern für zu Hause insbesondere in Industrieländern dramatisch schwächen", sagte sein Kollege George Shiffler hinzu. Bis 2015 werde der Absatz von Laptops in diesen Märkten im Durchschnitt um weniger als ein Zehntel jährlich wachsen.

Neue Konkurrenten für das iPad
Viele Konsumenten warteten derzeit ab, welche Modelle im laufenden Jahr auf den Markt kämen. Apple stellte am Mittwochabend die zweite Generation des iPad vor, auf der laufenden IT-Messe CeBIT werden derzeit in Hannover 35 Konkurrenzmodelle präsentiert. Zu den hätesten iPad Konkurrnten zählen die kommenden Android 3.0- bzw. WebOS-Modelle Motorola Xoom , Asus EeePads , Samsung Galaxy Tab 2 , HP Touchpad, LG  Optimus Pad  oder HTC Flyer. Im laufenden Jahr könnten Experten zufolge bis zu 50 Mio. Tablets weltweit verkauft werden. Den Gesamtabsatz herkömmlicher Rechner schätzt Gartner 2011 auf rund 388 Mio. Stück.

Dem Marktforscher zufolge haben Laptops ihren Status Modeaccessoire mittlerweile eingebüßt. "Das 'coole' Gerät ist derzeit das Smartphone. Und schon bald werden es PCs mit Tablets zu tun bekommen, wenn sie im kommenden Quartal in großen Stückzahlen auf den Markt kommen", hieß es.

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Bilder: Das iPad 2 im ersten Test

Schon beim ersten Kontakt fällt sofort das superschlanke Design auf. Das iPad 2 ist nur mehr 8,8 Millimeter dick und somit flacher als ein iPhone 4.

Außerdem liegt es dank der neuen Form noch besser in der Hand. Das nach hinten abgerundete Aluminium-Gehäuse wirkt sehr robust, edel und top verarbeitet.

Optisch stechen auch die beiden Kameras sofort ins Auge. Jene an der Vorderseite (für Videochats) ist zentral im oberen Rahmen integriert, jene auf der Rückseite nimmt Fotos und Videos in guter Qualität auf.

Neben dem schwarzen gibt es vom iPad 2 auch ein weißes Modell.

Das neue Cover besteht aus Materialien von Raumfahrtanzügen und dient auch als Ständer.

Im Vergleich mit dem ersten iPad fällt das dünne Gehäuse noch mehr auf.

Die Bedienung ist nach wie vor ein Traum. In diesem Punkt kann dem iPad kein Konkurrent das Wasser reichen.

Alle Funktionen und Programme lassen sich intuitiv steuern. Auch wenn man noch nie zuvor ein iPad in der Hand hatte, hat man die Bedienung und den Menüaufbau nach wenigen Minuten intus.

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