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Polit-Aufreger

Gabalier: "Dieses Land geht den Bach runter"

Das erste Konzert nach den Terror- und Amok-Attentaten in Bayern. Österreichs Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier zog sein ­Mega-Event im Münchner Olympiastadion durch. Drei Stunden Spektakel gegen die Terror-Angst. Inklusive politischer Statements, Stromausfall und Special Effects. 72.000 Fans in Ekstase. ÖSTERREICH war dabei.

  • Sa., 18 Uhr: Vor Konzertbeginn werden die Dirndl- und Lederhosenträger von den Securitys nervös gescannt.
  •  20.15 Uhr: Eine Rakete fliegt über das Stadion und schlägt auf der Bühne ein! Zum Glück nur „Show“. Gabalier startet mit Hulapalu. „Was für ein Empfang in München!“
  •  20.45 Uhr: Farb-Explosionen in Rot-Weiß-Rot. I sing a Liad für di. Die Fans toben.21 Uhr: Erster Popo-Wackler auf dem Steg ins Publikum, BHs fliegen. So liab hab i di.
  • 21.15 Uhr: Dann der Schock. Stromausfall! Gabalier meistert die Situation, indem er ohne Mikro weitersingt. Fans außer Rand und Band. Dann wieder Strom. „Herzlich willkommen im meistausverkauften Olympiastadion aller Zeiten!“
  • 21.30 Uhr: Gabalier spricht den Terror an: „Es ist bitter, dass man sich Gedanken machen muss, ob man das Haus noch verlassen kann … Es ist eine große Herausforderung, vor der wir stehen … Ich muss auf euch aufpassen!“ Song: A Meinung haben. „So, und jetzt heizen wird den Kessel richtig ein!“
  •  22 Uhr: Gabalier schwingt sich von der Bühne zu den Fans. Macht Selfies. Es wird alles wieder gut. „Jetzt brauchen wir euch, München!“ BHs fliegen. Alle hüpfen zum Hulapalu-Dacapo.
  • 22.15 Uhr: Zu Sweet Little Rehlein trägt Gabalier Brillen mit Hirschgeweih. Bei Great Balls of Fire fallen die ersten Girls in Ohnmacht. Gabalier singt Bayern, des samma mir.
  • 22.15 Uhr: Der Steirer wird wieder politisch: „Wir haben ein tierisches Problem. Dass das Land politisch den Bach runtergeht, ist kein Geheimnis.“ Und: „Dass man nur bis 23 Uhr Musik machen darf, ist eine Sauerei!“
  • 23.15 Uhr: Gabalier überzieht gewaltig. Pyro-Show und Lichtermeer im Stadion. Tränen, Küsse, Umarmungen. Amol seg ma uns wieder. Champagner­regen aufs Publikum. Er bleibt auf der Bühne, bis der letzte Fan gegangen ist. Gegen Mitternacht: „Ich bin am Olymp meiner Gefühle!“(hir)

 

Gabalier: „Das ist eine traurige Zeit“

ÖSTERREICH: Das war ja ein Adrenalin-Spektakel!

Andreas Gabalier: Adrenalin, ja, das trifft’s! Ich habe beobachtet, wie sich die Fans schon 5, 6 Stunden vor dem Konzert angestellt haben. Ich hab ihre Vorfreude gesehen, ihre Lebensfreude!

ÖSTERREICH: Am Ende warteten Sie, bis der letzte Fan aus dem Stadion war …

Gabalier: Ich habe dieses Gefühl aufgesogen bis zur letzten Sekunde.

ÖSTERREICH: Sie nahmen beim Konzert auch auf den Terror Bezug. War das vor­bereitet?

Gabalier: Ich finde es einfach traurig, dass man sich heute Gedanken machen muss, wenn man aus dem Haus geht. Das ist eine traurige Zeit! Ob und wie wir das in den Griff kriegen, weiß ich nicht.

ÖSTERREICH: Was meinen Sie mit dem Statement „Das Land geht den Bach ­runter“?

Gabalier: Es ist traurig, dass wir uns über un­sere Sicherheit Gedanken machen müssen! Vom Staat wird das nicht gewährleistet.

ÖSTERREICH: Wie sehen Ihre Pläne aus?

Gabalier: Im August kommen Schladming und Kitzbühel – das „Heimspiel“. Und der Vorverkauf für München 2017 hat soeben begonnen! München 2.0 sozusagen.(hir)

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