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2 Frauen und Baby beim Kochen erstickt

Wien

2 Frauen und Baby beim Kochen erstickt

Sie konnten die tödliche Gefahr nicht riechen: Zwei Asiatinnen (33, 45) und ein erst eineinhalbjähriger Bub starben an einer Kohlenmonoxid-Vergiftung. Das vermutet die Polizei Sonntagmittag. Eine schlecht gewartete Therme in der rund 1.000 Quadratmeter großen Luxus-Villa dürfte schuld sein. „Wir haben keine Wartungsplakette gefunden“, sagte Michael Wagner, Einsatzleiter der Feuerwehr zu ÖSTERREICH.

Freund hatte einen Schlüssel zur Villa
Am Vormittag hatte ein Freund der Familie die schreckliche Entdeckung gemacht. Er war von den Frauen eingeladen worden. Um kurz vor 10 Uhr kam er bei der Villa am Ende der Himberger Straße an. Er schellte mehrmals, klopfte an die Tür, doch niemand öffnete ihm. Weil er einen eigenen Hausschlüssel besaß, verschaffte er sich selbst Zutritt.

Obduktion soll jetzt mehr Klarheit bringen

Dann der Schock – die Frauen und das Baby lagen regungslos im Haus, auf dem Herd brutzelten noch immer die Schweinshaxen, die es zum Mittagessen geben sollte. Es roch verbrannt, die Dunstabzugshaube brummte. Geistesgegenwärtig rief der Freund die Polizei. Doch bevor die Beamten das Haus betreten konnten, mussten es 12 Feuerwehrleute mit Atemschutz-Masken sichern. Der Verdacht eines erhöhten CO-Wert bestätigte sich schnell.

Erst später durften die Kriminaltechniker ins Haus. Jetzt soll eine Obduktion Klarheit bringen.

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