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Er tanzte um 2.26 Uhr in der ,Eden‘

Er tanzte um 2.26 Uhr in der ,Eden‘

Elsner: Bar-Foto wird zum Aufreger

Wien, Eden-Bar, 2.26 Uhr. Ein Fotograf der OÖN macht letzten Dienstag im Nachtklub Eden Bar das Foto der Woche: Er fotografiert Ex-Bawag-Chef Helmut Elsner um 2.26 Uhr beim Tanz mit einer jungen Dame.
Das Foto wird zum Aufreger, denn Elsner ist wegen akuter Herzprobleme haftunfähig. Die Justiz hätte ihn gern zurück im Gefängnis. Schon nächste Woche soll deshalb ein von der Richterin beauftragter Arzt erneut Elsners Gesundheit prüfen. Erklärt ihn der Arzt für haftfähig, muss Elsner für weitere fünf Jahre zurück in den Häfen.

Foto wurde bei einer Geburtstagsfeier gemacht.

Kaum war das Foto gestern früh in ÖSTERREICH erschienen, meldete sich Helmut Elsner persönlich in der Redaktion. Das Foto sei völlig harmlos – ein Geburtstagsfest im Beisein seiner Frau. Die Paparazzi-Attacke sei Teil einer Verschwörung.
 

Elsner: „Man will mich jetzt mundtot machen“

Elsner behauptet, das infame Nachtklub-Foto solle ihn gleich aus zwei Gründen mundtot machen:
Erstens, weil er nun beweisen könne, dass Wolfgang Flöttl die sagenhaften 850 Millionen Dollar, die beim Bawag-Skandal verschwunden sind, in Wahrheit nicht verspekuliert, sondern – so Elsner – „gestohlen“ und auf geheimen Konten versteckt habe. Zweitens, weil er vor wenigen Tagen dem Staatsanwalt alle Unterlagen überreicht habe, die beweisen sollen, dass ein Vergleich der Bawag mit den US-Behörden nicht gültig sei. Der einstige Bawag-Chef Ewald Nowotny habe zum Schaden der Bawag den Amerikanern die Schuld Elsners gestanden, damit er das Milliarden-Vermögen von Wolfgang Flöttl frei bekomme.
Elsner: „Jetzt wollen sie mich wieder einsperren, damit ich mundtot bin!“

Elsner am Telefon: »Das wird noch ein Riesen-Krimi«

ÖSTERREICH: Herr Elsner, was sagen Sie zu den Fotos, die Sie  im Nachtklub beim Tanz mit einer Blondine zeigen?
HELMUT ELSNER: Das ist eine Intrige, weil man mich mundtot machen will. Das Foto ist sofort erklärt. Mein amerikanischer Anwalt, der die Klagen gegen Flöttl und die frühere Bawag-Führung vorbereitet, war in Wien. Er hatte Geburtstag – und wir sind nach dem Arbeitsessen kurz in die Eden Bar feiern gegangen. Um 2.26 Uhr war ich übrigens längst im Bett.
ÖSTERREICH: Und wer war die Blondine, mit der Sie getanzt haben?
ELSNER: Das ist die beste Freundin meiner Frau. Meine Frau war übrigens dabei – wir sind alle gemeinsam am Tisch gesessen. Mein Anwalt, meine Frau, ihre Freundin, ich.
ÖSTERREICH: Wer hat Sie in dieser Bar fotografiert?
ELSNER: Das war ein Auftragswerk, weil es gewissen Leuten nicht passt, dass ich den ganzen Fall aufdecke.
ÖSTERREICH: Was enthüllen Sie?
ELSNER: Ich kann jetzt beweisen, dass Wolfgang Flöttl die 850 Millionen, die er angeblich verspekulierte, in Wahrheit gestohlen hat. Und ich kann beweisen, dass der Vergleich, den Nowotny für die Bawag geschlossen hat, ungültig ist. Das ist ein Riesen-Krimi. Das wird die Bawag Milliarden kosten.
ÖSTERREICH: Sie glauben, man will Sie mundtot machen?
ELSNER: Diese Leute wollen mich zurück in den Häfen sperren, damit ich für immer schweigen muss. Aber das wird nicht gelingen. Alle ärztlichen Befunde zeigen, dass ich nach wie vor sehr krank bin. Ich habe fünf Kilo Wasser zu viel im Körper, bin schwer herzkrank. Ich muss nach Ostern wieder für 5 Wochen in die Rehab gehen.
ÖSTERREICH: Haben Sie Angst, wieder ins Gefängnis zu müssen?
ELSNER: Alle ärztlichen Gutachten bestätigen, dass ich schwer herzkrank bin. Ich müsste ja nicht auf staatlich bezahlte Rehabilitation gehen, wenn ich gesund wäre.

Diashow Hier spaziert Elsner am Ring entlang

Der Ex-Bawag-Boss zeigte sich mit seiner Frau Ruth und dem Hund

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FPÖ & BZÖ fordern neues Bawag-Verfahren

Die Enthüllungen von Helmut Elsner letzten Sonntag in ÖSTERREICH haben jetzt ein politisches Nachspiel.
FPÖ und BZÖ forderten gestern vehement eine Wiederaufnahme des Bawag-Verfahrens. FP-Chef Strache fordert zusätzlich den unverzüglichen Rücktritt von Nationalbank-Chef Nowotny.
Der Polit-Wirbel basiert auf Elsners Aussage, er habe nun Beweise, dass die Bawag-Führung um Nowotny einen illegalen Vergleich mit den US-Behörden geschlossen habe, um an das Vermögen von Flöttl zu kommen. Die Bawag hatte 2006 vor den US-Behörden ihre Schuld am Refco-Betrug anerkannt, eine Milliarden-Strafe bezahlt und Zugang zu Flöttl-Konten erhalten.

Elsner nimmt Stellung

Helmut Elsner tanzte in der Eden-Bar

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