Nigerianer vergewaltigt 16-Jährige in Asylheim

Nach 17 Jahren endlich vor Gericht

Nigerianer vergewaltigt 16-Jährige in Asylheim

Fast auf den Tag genau nach 17 Jahren kam es am Donnerstag in Graz zum Prozess. Staatsanwalt er Alexander Birringer schilderte die Tat, wie sie sich am 20. Februar 2000 in einem Asylheim ereignet haben soll. Demnach habe der Nigerianer Mike B. (Jahrgang 1976) – angeklagt als Evans A. (1973) – ein Mädchen (16) vor dem Bahnhof angesprochen, es in eine Unterkunft gelockt, dort gewürgt, mit einem Messer bedroht und vergewaltigt.

Als die Polizei damals dem Opfer ein Foto vorlegte, identifizierte es den Täter – der war aber geflohen und untergetaucht. Im Jahr 2015 wurde er in Nordirland von einem Beamten erkannt.

Verdächtiger kam mit
 dem Lkw nach Österreich

Und: Als man Mike B. das Fahndungsfoto von damals vorlegte, bestätigte er (noch ahnungslosahnunsglos, warum man ihn befragte), dass er die Person sei. Vor dem Schöffensenat unter Martin Wolf bestreitet der 43-Jährige, der illegal mit einem Lkw nach Österreich gekommen war, dass es einen sexuellen Übergriff gegeben habe. Möglicherweise muss ein DNA-Gutachten erneuert werden – eine Vertagung ist möglich.

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