Polizei warnt:

Nach "Home Invasion"

Polizei warnt: "Lassen Sie keine Ausländer bei sich arbeiten"

Nach einem erneuten Fall einer sogenannten "Home Invasion", also eines Überfalls, bei dem die Opfer in den eigenen vier Wänden ausgeraubt werden, ersucht die Polizei um erhöhte Vorsicht. "Versperren Sie die Türen und seien Sie skeptisch gegenüber Personen, die irgendwelche Dienstleistungen anbieten", rät Johann Baumschlager, Sprecher der niederösterreichischen Landespolizeidirektion im Interview mit Radio oe24.
 

Home Invasion


Erst jüngst hatte ein brutaler Einbruch beim Wiener Top-Banker Bernhard Ramsauer und seiner Ehefrau die Öffentlichkeit alarmiert. Jetzt erwischte es noch ein Ehepaar. In Edlitz, nahe der Auffahrt zur Südautobahn, drangen zwei vorerst unbekannte Maskenmänner ins Haus eines älteren Ehepaares. "Wo Geld?", herrschten die Eindringlinge ihre Opfer an; und weil die beiden nicht spurten, schleuderten sie den Mann zu Boden, wobei sich dieser den rechten Arm brach. Dann verprügelten die Brutalos ihre Opfer mit mitgebrachten Handschellen und fesselten sie.
 

Täter kannten Opfer - Polizei warnt


Mit geringer Geldbeute gelang den Tätern die Flucht - nach Rumänien. Denn hinter dem Coup steckte ein ganzer Roma-Kreis, der in Edlitz für diverse Arbeiten in Gärten oder an Fassaden beschäftigt gewesen war. Der Jüngste von ihnen (26) wohnt überhaupt in der Region und kannte das Ehepaar. "Es gab hier ein Naheverhältnis von einem Täter zu dem überfallenen Ehemann. Dieser hat als pensionierter Lehrer dem Rumänen Deutschunterricht erteilt und immer wieder finanzielle Zuwendungen gegeben. Darum appellieren wir, keine ausländischen Arbeiter bei sich zu Hause arbeiten zu lassen, sondern Arbeiten, die zu machen sind, von einem Österreicher erledigen zu lassen", sagt Polizei-Sprecher Baumschlager.

Die zwei Haupttäter (42 und 44) sowie drei, die beim brutalen Coup Schmiere standen, wurden aufgrund eines europäischen Haftbefehls in ihrer Heimat festgenommen und schon überstellt. Einer ist noch flüchtig. Den 26-Jährigen schnappten die NÖ-Fahnder selbst.
 

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