Wetter-Chaos

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Wintersportorte von Außenwelt abgeschnitten

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Eingeschneit! Das Schneechaos hat gleich mehrere Wintersportorte Österreichs voll erwischt.  So sind Obertauern, Zürs, Lech, Warth und St. Gallenkirch derzeit von der Außenwelt abgeschnitten. Die heftigen Schneefälle - bis zu 70 Zentimeter Neuschnee - führten zu zahlreichen Lawinensperren.

"Sie werden die Nacht lang sicherlich andauern", sagte ein ÖAMTC-Mitarbeiter zu oe24.at.

Erst am Donnerstag zwischen 7 und 10 Uhr Früh sei eine Aufhebung der Sperren absehbar. "Wenn sich das Wetter so entwickelt wie angekündigt, sollten viele der Sperren gegen Mittag aufgehoben sein".

Gesperrt war neben den Orten im Arlberggebiet auch die B177 im Bereich Grenzübergang Scharnitz oder auch die Katschberg Straße (B99) über den Radstädter Tauern. Für offene Bergstraßen waren vielfach Ketten erforderlich.

Hauptverbindungen tief winterlich

Auch auf Hauptverbindungen kam es zu teils erheblichen Behinderungen wegen winterlicher Fahrverhältnisse - etwa auf der Arlberg Schnellstraße (S16) in Vorarlberg, West Autobahn (A1) in Salzburg, Ober- und Niederösterreich sowei auf der Tauern Autobahn (A10) in Salzburg und der Pyhrn Autobahn (A9) in Oberösterreich und der Obersteiermark. Auch im Ennstal gab es immer wieder lange Verzögerungen.

Den ganzen Tag über war am Mittwoch die Schneesturmwarnung der  Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) aufrecht. Dafür waren die Temperaturen wieder relativ mild bei bis zu 5,1 Grad (in Wien).

Schon acht Meter Schnee!

Rekordverdächtig: Wenn man alle Niederschläge am Arlberg zusammenzählt, kommt man für diesen Winter bereits auf acht Meter! Ein wenig ist bereits geschmolzen, aber es liegen noch 5,35 Meter auf den Hängen.

Lawinen-Toter am Arlberg

Die Auswirkungen des Schneegestöbers waren teilweise katastrophal. Besonders tragisch: Am Arlberg starb im beliebten Skiort Ischgl ein Mann unter einer Lawine. Mittags war ein rund 100 Meter großes Schneebrett auf der roten Piste „7a“ abgegangen. Der verschüttete Schwede konnte nur mehr tot geborgen werden. Der Mann machte mit seinen beiden Söhnen Skiurlaub in Österreich. Sie mussten den Tod ihres Vaters mit ansehen.

 

Postbus von Orkan umgeweht

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Gleichzeitig kam es zu etlichen Behinderungen auf den Straßen. In Vorarlberg wurde ein Rettungswagen des Roten Kreuzes von Schneemassen erfasst und teilweise verschüttet. Im Flachau (Salzburg) wurden zwei Postbusse regelrecht verweht, kippten sogar um. Auch in Oberösterreich gab es etliche Unfälle.

Diashow Schnee hat Österreich fest im Griff

Erneutes Schneechaos im Land

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