Eklat um getöteten Retriever

Polizist schoss vier Mal

Eklat um getöteten Retriever

Der Fall „Felix“ führte im ganzen Land zu Aufregung: In seiner Freizeit erschoss ein Polizist, der eine Pistole bei sich trug, einen dreijährigen Golden Retriever.

Am vergangenen Sonntagnachmittag waren Margit S. und ihre Schwiegertochter mit ihren beiden Hunden, dem Golden Retriever und einem Schäferhundmischling, in Unter­loisdorf (Bezirk Oberpullendorf) spazieren.

Handelte der Polizist mit der Waffe fahrlässig?
Auf einem Güterweg begegneten die Frauen dem Polizisten (32) und seiner Mutter mit deren Rauhaardackel. Felix rannte auf den kleineren Hund zu. „Felix war nicht angeleint“, so Margit S. zu ÖSTERREICH, „aber er wollte dem Dackel sicher nichts antun.“ Der Polizist sah das anders, zog seine mitgeführte Waffe und gab vier tödliche Schüsse auf den Rüden ab.

„Der Beamte durfte laut Ermittlungen eine Pistole mit sich führen“, so die Polizei Burgenland gegenüber ÖSTERREICH – denn: „Dazu ist jeder berechtigt, der einen Waffenpass besitzt.“

Aber war es wirklich notwendig, den Hund zu erschießen? Sollte sich herausstellen, dass der 32-Jährige fahrlässig gehandelt hat, droht ihm eine Disziplinarstrafe. Derzeit steht Aussage gegen Aussage. Für den Beamten gilt die Unschuldsvermutung.(kov)

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