Renata 
& Ervin

© TZ ÖSTERREICH/Kernmayer

"So leben wir als Ehepaar"

Sie leben in einer kleinen 4-Zimmer-Wohnung. Handballtrainerin Renata (43) brachte die Möbel mit und Teenager Ervin seine Playstation. Seit einem Monat ist Österreichs ungewöhnlichstes Ehepaar verheiratet. Den Alltag einer Beziehung kennen sie schon länger. Denn HTL-Schüler Ervin und Renata leben schon seit 1,5 Jahren zusammen. Tochter Noemi kam Ende Juni zur Welt. Der Altersunterschied spielt keine Rolle. „Partys bis spät in die Nacht waren nie mein Ding. Ich war immer gerne zu Hause“, so Ervin.

Trainerin  zeigt Baby- Bäuchlein 1/3

Trainerin zeigt Baby- Bäuchlein

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Trainerin zeigt Baby- Bäuchlein

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Trainerin zeigt Baby- Bäuchlein

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ÖSTERREICH: Der erste Monat als Ehemann ist vorbei. Wie fühlt sich das für dich an?
Ervin: Es fühlt sich gut an. Ich habe lange auf den Tag gewartet, an dem ich Renata endlich heiraten darf. Denn ich wusste von Anfang an, dass unsere Beziehung Bestand haben wird. Ich bin in solchen Dingen ein sehr traditioneller Typ, auch wenn unsere Beziehung natürlich alles andere als traditionell ist.

ÖSTERREICH: Wie schaut ­euer Alltag als Ehepaar aus?
Ervin: Da hat sich nicht viel geändert. Wir leben ja ohnehin schon seit Längerem zusammen. Und unsere Tochter Noemi ist in der Nacht sehr brav. Darum beneiden mich meine Lehrer, die auch kleine Kinder haben sehr (lacht). Ich stehe gegen sechs Uhr in der Früh auf, fahre nach Mödling in die HTL. Am Nachmittag habe ich Training. Danach fahre ich schnell nach Hause. Denn ab circa 18 Uhr bin ich mit der Kinderbetreuung dran. Renata muss dann zum Training ihrer Handballmannschaft fahren.

ÖSTERREICH: Wie schaffst du die Mehrfachbelastung mit Schule, Training, Lernen und Vater-Sein?
Ervin: Das ist sicher schwierig. Ich muss mir meine Lernzeiten sehr genau einteilen. So versuche ich, auch während der Zugfahrten und in den Pausen zu lernen.

ÖSTERREICH: Was wünschst du dir für die Zukunft?
Ervin: Dass gefühlsmäßig alles so bleibt, wie es jetzt ist. Aber nach all dem, was wir in den letzten drei Jahren erlebt haben, weiß ich nicht, was uns trennen sollte.
 

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