Kindergarten-Skandal
Millionen-Abzocke im Namen Allahs
Das „Geschäftsmodell“ von Abdullah P., selbst Betreiber eines islamischen Kindergartens in Wien-Briggittenau, war ausgeklügelt:
16 Kindergärten erhielten Geld durch Fälschungen
Der offiziell mittellose Mann, selbst monatelang Bezieher der Mindestsicherung, bot Vereinen an, alle „Formalitäten“ für Subventionen durch die Stadt Wien zu erledigen. Laut ÖSTERREICH vorliegenden Protokollen war das ein Bombengeschäft.
Abdullah P. hat zugegeben, dass mindestens 16 Wiener Kindergartenvereine, vielfach aus dem Dunstkreis der islamisch-tschetschnischen Community, durch gefälschte Unterschriften zu teilweise sehr hohen „Anstoßfinanzierungen“ kamen – in einem Fall fordert die Wiener MA 10 220.000 Euro widerrechtlich kassiertes Fördergeld zurück.
Provisionen. P. kassierte für jeden Fall per Notariatsakt „Pauschalen“ – insgesamt hat er privat laut ÖSTERREICH vorliegenden Unterlagen mindestens 50.000 Euro verdient. Was ihm nach den Fälschungen zwei weitere Anzeigen als falscher Anwalt und wegen Steuerhinterziehung eintrug.
Verdacht im Fall P. schon 2012 im Gemeinderat
Extrem wütend macht dieser Fall FP-Chef HC Strache: „Das ist ein totales Kontrollversagen der Stadt Wien.“
Die FPÖ habe die ersten Verdachtsmomente gegen P. schon 2012 per Anfrage im Gemeinderat thematisiert. Tätig geworden sei die Stadt erst im Frühjahr 2015 – drei Jahre nach der ersten Debatte im Gemeinderat.
(gaj)
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