Keine Toleranz für radikale Islamisten

Wolfgang Fellner

Keine Toleranz für radikale Islamisten

Der Anschlag von London - der dritte in England in nur neun Wochen - wirft zu Recht die Frage auf, wie lange wir Europäer noch zusehen wollen, wie radikale Islamisten unseren Kontinent in Angst und Schrecken versetzen.

Vor allem das Blutbad von Manchester, bei dem "IS-Krieger" wehrlose Kinder getötet haben, muss ein Umdenken bringen: Schluss mit jedweder Toleranz gegen den radikalen Islam.

Als ich letzten Sommer geschrieben habe, die Politik müsse Wege finden, den radikalen politischen Islam bei uns zu verbieten, bin ich von Links-Publizisten bewusst missverstanden und hart kritisiert worden.

Religionsfreiheit muss natürlich in einem offenen Land wie Österreich das höchste Gut sein, jeder muss die Religion seiner Wahl leben dürfen. Aber ganz sicher nicht, wenn das zu Terror führt. Denn natürlich sind nicht alle gläubigen Islamisten Terroristen - aber leider gilt: Alle Terroristen der jüngsten Zeit sind radikale Islamisten. Deshalb ist es höchste Zeit für eine Politik der "Null-Toleranz" gegen den radikalen Islam. Auch bei uns.

Dazu gehört: Dass alle, die von Österreich zum IS ausgereist sind, nicht zurück in unser Land dürfen.

Dass radikale Islamisten, die durch Hasspostings auffallen, inhaftiert oder ausgewiesen werden.

Dass künftig nur mehr jene ins Land dürfen, die nachweisen können, dass sie keinen IS-Background haben.

Dass alle Moscheen, in denen Hass gepredigt wird, rigoros geschlossen und ihre Netzwerke zerschlagen werden.

Und dass jeder radikale Islamist, der sich nicht integrieren will, rigoros abgeschoben wird.

Das Problem ist nur: Die Gesetze und vor allem die Justiz sind zu weich, zu "tolerant".

Als ÖSTERREICH im Jahr 2014 den Hassprediger Mirsad Omerovic aufdeckte, der Jugendliche zur Reise zum IS "animierte", wurden WIR (!) verurteilt und mussten dem Irren 1.500 Euro Schmerzensgeld (!) zahlen. Mittlerweile sitzt er im Gefängnis - aber zwei Jahre wurde er von der Justiz geschützt. So läuft das in Wahrheit in unserem Land.

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