Abgeschleppt

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Costa Allegra: Horror-Nacht an Deck

Kaum eine Wolke trübt den Himmel, die Temperaturen liegen bei heißen 33 Grad, mild weht der Wind von Norden her über das Meer. Aber: Obwohl sie einen Traumurlaub auf dem Luxusliner Costa Allegra gebucht haben – das schöne Wetter genießen können die 1.049 Passagiere, darunter 97 ­Österreicher, derzeit wohl nicht.

Über Nacht an Deck im gefährlichen Piratengebiet
Nachdem am Montag im Maschinenraum der Allegra (180 Meter lang, 26 Meter breit) ein Feuer ausgebrochen war, ist nichts mehr wie bisher. Die Motoren des Kreuzfahrtschiffes wurden komplett zerstört, manövrierunfähig und ohne Stabilisatoren treibt das Schiff seitdem im Indischen Ozean. Der Strom fiel ebenso aus wie die Klimaanlage. Passagiere mussten die Nacht an Deck verbringen. Und das in einem der gefährlichsten Piratengebiete der Welt! Horror pur!

Diashow Feuer auf Traumschiff: Costa Allegra havariert

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Die 188 Meter lange und 28.597 Tonnen schwere Costa Allegra wurde 1992 zum Kreuzfahrtschiff umgebaut.

Costa Allegra wird abgeschleppt

Das Schiff mit acht Decks zählt 399 Kabinen und kann bis zu 1400 Personen an Bord haben.

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

An Bord befanden sich 636 Passagiere verschiedener Staatsangehörigkeit, darunter 97 Österreicher, und 413 Crewmitglieder

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Ein französischer Fischtrawler schleppt das nach einem Brand manövrierunfähige italienische Kreuzfahrtschiff zu einer nahe gelegenen Insel im Indischen Ozean.

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Wie der britische Sender BBC am Dienstag meldete, können die mehr als 600 Passagiere dort von Bord gehen. Sie würden dann auf die Seychellen gebracht

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

Costa Allegra: Feuer im Maschinenraum ausgebrochen

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Fischer-Boot schleppt Luxusliner nach Mahé
Gestern dann der erste Hoffnungsschimmer: Gleich mehrere Schiffe erreichten die Allegra, das französische Fischfang-Schiff Trevignon begann sofort, den havarierten Kreuzer Richtung Seychellen zu schleppen. Dies allerdings nur sehr langsam, mit vier Knoten.

Costa Allegra Grafik © TZ Österreich

Und: Anders als vorerst geplant, wird die Allegra nicht zur Mini-Insel Desroches, sondern gleich zur 250 Kilometer entfernten Hauptinsel der Seychellen, Mahé, geschleppt. Desroches (hier verbrachten Prinz William und Kate Middleton ihre Flitterwochen) hätte die Passagiere nicht aufnehmen können, darum müssen die Urlauber jetzt noch weitere 24 Stunden auf dem Horror-Schiff ausharren!

Die Ankunft in Mahé wird für Donnerstag früh (zwei Uhr MEZ) erwartet. Wie allerdings das riesige Kreuzfahrtschiff ohne Lenkung im Hafen anlegen soll, weiß niemand. Die Passagiere wurden allerdings bereits angewiesen, sich zum Ausschiffen bereit zu machen. Von Mahé aus sollen sie in ihre Heimat ausgeflogen werden.

Via Hubschrauber wurden bereits gestern Lebensmittel und Satellitentelefone an Bord gebracht. Laut Außenamt soll es den 97 Österreichern auf der Costa Allegra den Umständen entsprechend gut gehen.

Zweites Unglück: Reederei bangt um ihre Zukunft
Unterdessen bangt die Reederei Costa Crociere um ihre Zukunft. Bereits am 13. Jänner war mit der Costa Concordia in Italien ein Schiff ihrer Flotte havariert. 25 Menschen starben damals, 7 werden noch immer vermisst. Wie es mit der Kreuzfahrtgesellschaft weitergeht, weiß derzeit noch niemand.

Diashow Schiffs-Havarie: Die Fotos aus dem All

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

Regungslos liegt der Luxus-Liner im Mittelmeer.

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

11 Menschen starben bislang, so die offizielle Zahl. Doch es gibt immer noch Vermisste.

Spektakuläre Aufnahmen zeigen die "Costa Concordia"

Die Zahl der Toten könnte noch steigen.

Die Insel "Giglio" vor Italien

Der Kapitän des Kreuzfahrtschiffs hielt bei einem riskanten Manöver zu kurzen Abstand zum Ufer.

Der Felsen "Le Scole"

Dieser Fels wurde dem Luxus-Liner zum Verhängnis.

"Costa Concordia" auf Schlagseite

Das Foto wurde kurz nach dem Zusammenstoß mit dem Felsen von der Küstenwache gemacht.

Der havarierte Luxus-Liner

So liegt die Costa Concordia nun im Meer. Noch immer gibt es Vermisste.

Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

´Hier retten sich die Passagiere

Die Küstenwache machte diese spektakulären Aufnahmen der Rettung der tausenden Passagiere.

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Autor: (mud)
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