Facebook-Hetze gegen Friseur, weil er Flüchtling beschäftigt

Syrer kann nur Herren frisieren

Facebook-Hetze gegen Friseur, weil er Flüchtling beschäftigt

Ein von einem Friseurgeschäft im sächsischen Zwickau beschäftigter syrischer Flüchtling hat auf Facebook zu heftigen Hetzkommentaren geführt.

Der Fall konkret: Ein syrischer Friseur sprang bei einer Filiale der Friseurkette Klier ein. Allerdings, da er als Mann in Syrien nur den Beruf des Herren-Friseurs erlernt hat, brachte eine Mitarbeiterin ein Schild am Fenster an: „… haben wir einen syrischen Herrenfriseur im Salon, der ausschließlich nur Herren bedient.“

"Muss da mal mit einem Schlagstock rumkommen"

Dann ging es auch schon los. Marcel G. aus Chemnitz schreibt: „Ich glaube, ich muss da mal mit einem Schlagstock rumkommen“. Ein anderer Facebook-User schreibt: „Langsam kotzt es mich an, auf jeden Mist der Steinzeitmenschen Rücksicht zu nehmen.“

Die Friseurkette Klier reagierte prompt auf die Hetze und erklärte auf Facebook: „Der Mitarbeiter hat keine beruflich-fachliche Qualifikation, einen Damen-Haarschnitt auszuführen. Folglich bedient er ausschließlich Männer.“

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