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Flut: Dramatische Lage in Brisbane

Australien

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Flut: Dramatische Lage in Brisbane

Die Überschwemmungslage in der australischen Millionenmetropole Brisbane hat sich über Nacht dramatisch verschärft. Der Brisbane River, der mitten durch die Stadt führt, schwoll am Mittwoch noch weiter als in den dunkelsten Prognosen an, und die Stadtverwaltung rief Einwohner in den unmittelbaren Gefahrenzonen auf, in höher gelegene Gebiete zu flüchten. Das kommerzielle Leben ist praktisch zum Stillstand gekommen.

Das Geschäftsviertel im Zentrum der 1,9-Millionen-Einwohner-Stadt Brisbane haben die Fluten noch nicht erreicht. Es ist wie ausgestorben, die Bürogebäude bleiben geschlossen. Schmutziges Wasser rinnt durch Abwasserkanäle, die Straßenbeleuchtung ist wegen des Hochwassers ausgefallen. Das Rugby-Stadion von Brisbane mit seinen 52.500 Sitzplätzen gleicht einem Schwimmbad, das Wasser in der Sportanlage sorgte für eine kleine Explosion der Elektroanlage. In insgesamt 70.000 Häusern fiel in Folge des Hochwassers der Strom aus.

Diashow Brisbane von der Flutkatastrophe erfasst
Die Flutwelle in Brisbane

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Der Pegel des Brisbane Rivers ist stark angestiegen.

Die Flutwelle in Brisbane

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Die Vororte von Brisbane wurden als erstes von der Flut erfasst.

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Die Einwohner bereiten sich auf das Schlimmste vor.

Die Flutwelle in Brisbane

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Flut-Opfer werden in Turnsälen untergebracht.

Die Flutwelle in Brisbane

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Die Autobahn bei Ipswich, westlich von Brisbane

Die Flutwelle in Brisbane

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Erstes Todesopfer in Brisbane
Der Brisbane River rast nach den verheerenden Regenfällen im Hinterland mit tödlicher Geschwindigkeit durch sein Flussbett und ist an zahlreichen Stellen bereits über die Ufer getreten. Das erste Todesopfer war ein vierjähriger Bub, der aus einem Rettungsboot fiel, berichteten die Medien. Die Fluten reißen Motorboote, Segeljachten, Autos, Stege und Container mit, die in Ufernähe stehen.

Die Behörden rechnen mit den schlimmsten Überschwemmungen, die die drittgrößte Stadt Australiens je erlebt hat. Fast 20.000 Häuser dürften betroffen sein, schätzt Bürgermeister Campbell Newman. "Es gibt keinen Grund zur Panik", versuchte die Regierungschefin des Bundeslandes Queensland, Anna Bligh, die fast zwei Millionen Einwohner zu beruhigen. "Wir müssen jetzt zusammenhalten." Sie rief Menschen, die auf höherem Grund leben, auf, Flüchtlinge aufzunehmen.

Unterdessen ist die Zahl der Toten auf zwölf gestiegen. Weiters werden 67 Menschen vermisst. Bligh gehe davon aus, dass die Zahl der Toten noch steige.

Einwohner flüchten aus der Stadt
Nachdem die Leute, die noch aus der Stadt wollten, am Dienstag kilometerlange Staus und Verkehrschaos verursacht hatten, rief Newman alle auf, deren Häuser nicht in der Gefahrenzone sind, zu Hause zu bleiben. "Nur, wenn Ihre Arbeit für das Überleben der Stadt wichtig ist, brauchen wir Sie jetzt - wenn Sie zum Beispiel dafür sorgen, dass die Supermarktregale voll bleiben oder die Tankstellen versorgt werden."

In der Pendlerstadt Ipswich rund 30 Kilometer von Brisbane entfernt stand ein Supermarkt bereits zwei Meter unter Wasser. Zwei Tankstellen waren ebenfalls überschwemmt, und die Behörden fürchteten Benzinlecks. "Es ist das totale Chaos", sagte ein Lokalabgeordneter. Nach seiner Einschätzung stieg das Wasser stündlich um einen Meter.

Video: Flut in Toowoomba

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