Die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten hält genau das, was sie im Vorfeld versprochen hat. Zum ersten Mal rittern 48 Nationen beim Mega-Turnier um den goldenen Pokal. Nach der packenden Gruppenphase steht fest: Die Fans in den Stadien bekamen ein absolutes Offensiv-Spektakel geboten. In den bisherigen 72 Matches zappelte das Netz unglaubliche 215 Mal im Tor. Damit wurde der alte Gruppen-Rekord der WM 2022 in Katar mit damals 172 Treffern regelrecht pulverisiert.
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Gleich drei absolute Schwergewichte teilen sich im Moment den Platz an der Sonne. Frankreich, Deutschland und die Niederlande brennten ein wahres Offensiv-Feuerwerk ab und stehen mit jeweils zehn erzielten Treffern an der Spitze der Torjäger-Liste. Insgesamt durften fast alle mitgereisten Teams zumindest einmal jubeln. Von den 48 teilnehmenden Ländern traf lediglich Panama kein einziges Mal ins Schwarze.
Altmeister Messi nicht zu stoppen
Neben den Teams schreiben vor allem die ganz großen Superstars die Geschichtsbücher komplett neu. Argentiniens Legende Lionel Messi knackte im Alter von 38 Jahren und 357 Tagen gleich mehrere Bestmarken. Mit einem historischen Dreierpack gegen Paraguay kürte er sich zum ältesten Hattrick-Torschützen der WM-Geschichte und überholte Cristiano Ronaldo. Insgesamt hält Messi nun bei 19 WM-Toren, dicht gefolgt von Frankreichs Kylian Mbappé mit 16 Volltreffern.
Auch für CR7 läuft es historisch rund. Der portugiesische Superstar schraubte sein persönliches WM-Konto auf zehn Treffer hoch. Damit überholte er die verstorbene Legende Eusebio (9 Tore) und ist nun der alleinige Rekordtorschütze Portugals bei Weltmeisterschaften. Für ein weiteres Kuriosum sorgte Trainer-Dino Dick Advocaat, der die Auswahl von Curaçao im stolzen Alter von 78 Jahren und 271 Tagen betreute.
Große Dominanz beim Passspiel
Abseits der großen Torjäger lieferten die Statistiker der FIFA beeindruckende Zahlen. Insgesamt wurden in der Gruppenphase 68.162 Pässe gespielt, was einem Schnitt von 946,7 Pässen pro Partie entspricht. Die unangefochtenen Pass-Könige kommen wieder einmal aus Spanien. Die Iberer brachten von 2.191 gespielten Pässen sensationelle 2.013 erfolgreich zum eigenen Mitspieler. Kanada zeigte sich dafür mit 117 Flanken als Flanken-Meister.
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