Schwerer Sturz
Bernhard Paul: 50. Roncalli-Jubiläum im Rollstuhl
Großer Schock für alle Zirkus-Fans kurz vor dem Start des großen Jubiläums in der Bundeshauptstadt. Der Gründer des weltberühmten Circus-Theater Roncalli, Bernhard Paul, hat sich bei einem Haushaltsunfall eine schwere Verletzung zugezogen, die seine Reisepläne jedoch nicht durchkreuzen kann.
Vergangene Woche rutschte der Zirkuschef auf einer nassen Fliese am Swimmingpool aus und verletzte sich dabei schwer am linken Fuß. Nach eingehenden medizinischen Untersuchungen steht die schmerzhafte Diagnose fest, die den bekannten Entertainer nun vorübergehend an den Rollstuhl fesselt.
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Schwere Diagnose nach Sturz am Swimmingpool
Die Liste der Verletzungen am linken Bein ist lang und erfordert in den kommenden Wochen absolute Schonung. Dennoch zeigt sich der Zirkus-Pionier kämpferisch und will sich von diesem herben Rückschlag auf keinen Fall entmutigen lassen.
Folgende Verletzungen wurden von den behandelnden Ärzten festgestellt:
Knochenbruch: Die Speiche im Unterschenkel ist glatt gebrochen.
Sehnenverletzung: Mehrere Sehnen im betroffenen Fuß sind extrem stark überdehnt.
Blutergüsse: Dazu kommen einige sehr ordentliche und schmerzhafte Hämatome am gesamten Bein.
Da der Fuß derzeit unter keinen Umständen belastet werden darf, muss der Zirkuschef nun auf medizinische Hilfsmittel zurückgreifen. Die Reise nach Wien wird er deshalb mit einem Spezialschuh, Krücken und einem Rollstuhl antreten müssen.
Das große Jubiläum auf dem Rathausplatz steht bevor
Trotz dieser körperlichen Einschränkung gibt es für den leidenschaftlichen Theatermacher überhaupt kein Zögern. Am 16. September feiert sein geliebtes Circus-Theater Roncalli die lang ersehnte Österreich-Premiere auf dem Wiener Rathausplatz.
Unter dem feierlichen Motto "50 Jahre Circus-Theater Roncalli" gastiert das weltbekannte Zirkusprojekt in Wien. Dieses ganz besondere Jubiläum ist für den Gründer eine absolute Herzensangelegenheit, weshalb eine Absage für ihn zu keinem Zeitpunkt zur Debatte stand.
Manege frei auf vier Rädern statt auf zwei Beinen
Für seinen Auftritt vor dem Wiener Publikum hat sich der Zirkuschef bereits eine pragmatische Lösung überlegt. Da er nicht wie gewohnt zu Fuß in die Manege einlaufen kann, wird er das Publikum auf andere Weise überraschen.
Der Plan sieht vor, dass Bernhard Paul diesmal wahrscheinlich auf vier Rädern statt auf zwei Beinen in die Manege rollen wird. Hauptsache ist für ihn und sein Team, dass sich der Vorhang hebt und das Jubiläum wie geplant gefeiert werden kann.
Unerschütterlicher Optimismus und Vorfreude
Mit seiner bekannten Entschlossenheit blickt der Zirkuschef den kommenden Tagen entgegen. Sein unerschütterlicher Wille zeigt einmal mehr, wie sehr er für sein Lebenswerk und sein treues Publikum in der Heimat brennt.
Gegenüber oe24 brachte er seine Motivation auf den Punkt und stellte klar, dass ihn nichts aufhalten könne und er definitiv nach Wien kommen werde. Diese positive Einstellung begeistert nicht nur seine Mitarbeiter, sondern sorgt auch bei den Wiener Fans für große Erleichterung vor der Premiere.
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