Party endet tödlich

Blutbad bei Twitch-Star: Geburtstag endet mit tödlichen Schüssen

© natedebaiits/Instagram
Eigentlich sollte es die Party seines Lebens werden. Doch der Geburtstag des Twitch-Streamers NateDeBaiits (20) endete in einer Tragödie: Auf der Feier mit Hunderten Gästen fielen plötzlich Schüsse. Ein 19-Jähriger starb, mehrere weitere Menschen wurden verletzt.
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Der Influencer hatte seine Geburtstagsparty über Social Media angekündigt. Mehr als 300 Menschen kamen auf ein Feld nahe Morgan Hill im US-Bundesstaat Kalifornien, um mit ihm zu feiern.

Nach Berichten von Gästen verlief zunächst alles friedlich. Am Eingang soll es sogar Sicherheitskontrollen gegeben haben. Doch im Laufe des Abends gerieten zwei Gruppen aneinander. Kurz darauf fielen Schüsse.

Panik brach aus. Hunderte Menschen flüchteten über das Gelände, während andere versuchten, den Verletzten zu helfen.

Freund des Streamers stirbt

Besonders tragisch: Unter den Opfern befand sich Desiderio "Desi" Romero (19) – ein enger Freund und ehemaliger Klassenkamerad des Streamers.

Augenzeugen schildern dramatische Szenen. Besucher rissen ihre T-Shirts auseinander, um daraus Behelfsverbände zu machen und die Blutungen zu stoppen. Für den 19-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät – er starb noch am Tatort. Insgesamt wurden sechs weitere Menschen verletzt.

Schüsse sogar im Livestream zu hören

Ein Teil der Tragödie wurde sogar live im Internet übertragen. Ein anderer Streamer sendete die Party auf Twitch, als plötzlich Schüsse zu hören waren und die Gäste panisch davonliefen. Die Aufnahmen werden inzwischen von den Ermittlern ausgewertet. Der oder die Schützen sind weiterhin auf der Flucht.

Influencer spricht von Todesdrohungen

NateDeBaiits meldete sich nach der Tragödie auf Instagram zu Wort. Dort trauerte er um seinen langjährigen Freund.

"Das fühlt sich nicht einmal real an. Er war mein Freund und ich bin wirklich untröstlich", schrieb der 20-Jährige. In einem weiteren Beitrag erklärte er, sein Herz breche für alle Betroffenen.

Zusätzlich berichtete der Streamer, seit der Schießerei selbst Todesdrohungen zu erhalten. Aus Angst um seine Sicherheit kündigte er an, seinen Wohnort verlassen zu wollen.

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