Aufruf im Netz

Ceuta-Alarm: Neuer Massenansturm droht

© EPA
In den sozialen Netzwerken kursieren derzeit Aufrufe zu einer erneuten Masseneinreise in die spanische Exklave Ceuta. Die lokalen Behörden nehmen die Lage extrem ernst und bitten um Unterstützung.
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Wie die Zeitung "La Repubblica" am Dienstag berichtete, rufen zahlreiche Accounts auf Netzwerken wie Facebook, Instagram, Tiktok und Whatsapp dazu auf, am 15. August die Grenzen nach Ceuta sowie nach Melilla zu überqueren. Wer hinter diesen Aktionen steckt, ist derzeit noch völlig unklar. Einige der Konten bringen es auf bis zu 400.000 Follower. Die Ausgangslage für die geplante Aktion dürfte die marokkanische Stadt Fnideq sein, die nur sieben Kilometer von der Grenze entfernt liegt.

Behörden schlagen Alarm wegen Grenzen

Ein Sprecher der Stadt Ceuta bestätigte, dass die Behörden über die Aufrufe informiert sind. Die Nationalpolizei sowie die Guardia Civil wurden eingeschaltet, um für den Fall der Fälle gewappnet zu sein. Man hoffe zwar, dass es nicht zu einem Vorfall kommt, die Lage vor Ort bleibe aber weiterhin extrem angespannt.

Widersprüchliche Angaben zu den Eingereisten

Nach Angaben des Stadtsprechers halten sich weiterhin Tausende illegal eingereiste Personen in den Vierteln und Straßen von Ceuta auf. Das steht im direkten Widerspruch zu den Aussagen der spanischen Regierung und der EU, die zuletzt mitgeteilt hatten, dass alle Personen wieder nach Marokko zurückgekehrt seien.

Dringender Appell an die Zentralregierung

Die Stadtverwaltung fordert deshalb rasche Hilfe aus Madrid. Ein dringender Appell richtet sich an die Zentralregierung, umgehend mehr Ressourcen und Personal zur Sicherung von Ceuta bereitzustellen.

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