0,97 Zentimeter
Er hat den kleinsten Penis der Welt – jetzt bittet er um Hilfe!
Der 38-jährige US-Amerikaner Michael Phillips aus Columbia behauptet, den kleinsten Penis der Welt zu haben. Sein Glied sei im erigierten Zustand gerade mal knapp 0,97 Zentimeter lang, was in etwa der Länge des Nagels eines kleinen Fingers entspricht. Mithilfe einer Online-Spendenaktion kam nun genug Geld für eine operative Verlängerung zusammen. Wie die Zeitung "The Guardian" berichtet, beläuft sich die Summe auf knapp 13.000 Dollar, was umgerechnet etwa 11.360 Euro entspricht. Mit dem Eingriff soll der Mikropenis bald der Vergangenheit angehören.
Große Dankbarkeit nach Spendenwelle
In einem Interview sagte Michael Phillips, er sei "wirklich dankbar und überrascht" über die Nutzer der Spenden-Plattform, die seine Kampagne zur Finanzierung des Eingriffs unterstützten. "Ich hätte nie gedacht, dass sich jemand so sehr um mich kümmern würde, dass er mir helfen will", erklärte Phillips in dem Interview weiter. Fast 260 Spender hatten ihm Geld für die Operation zukommen lassen, die vor allem dabei helfen soll, seine Harnwegsprobleme zu lindern.
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Alltägliche Probleme durch Erkrankung
Auf der Spenden-Seite beschreibt der Amerikaner, wie schwer ihm der Mikropenis sein Leben macht. "Im Laufe der Jahre wurde in Nachrichten und im Fernsehen über meine Geschichte berichtet; das hat zwar das Bewusstsein für meine Erkrankung geschärft, aber auch die emotionale Last, die ich trage, vergrößert", teilt Phillips auf der Plattform mit. Er habe hart gearbeitet und so viel Geld wie möglich für die Kosten der Operation und der Injektionen gespart, benötige jedoch weitere Unterstützung für die Gesamtkosten. "Auch wenn dieser Eingriff meinen Mikropenis nicht vollständig heilen wird, würde er meinen Alltag erheblich erleichtern", hält Phillips fest. An ein Sexualleben sei derzeit nicht zu denken.
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Kostspieliger Eingriff fest gebucht
Nun teilte Phillips laut dem Bericht von "The Guardian" mit, dass er den Eingriff in der Nähe seines Wohnortes in Blacksburg, South Carolina, gebucht habe. Dies tat er, obwohl sich laut der Zeitung ein prominenter Schönheitschirurg aus Beverly Hills angeboten hatte, den Eingriff kostenlos durchzuführen. Auf der Spenden-Seite teilte Philipps vor wenigen Tagen in einem Update mit: "Da meine Geschichte kürzlich in den Medien aufgegriffen wurde, hat diese Spendenaktion das ursprüngliche Ziel übertroffen. Vielen Dank an alle, die gespendet haben!" Die ursprüngliche Kostenschätzung lag bei 6.000 US-Dollar zuzüglich Steuern. Die zusätzlichen Gelder werden laut dem Update für die endgültigen medizinischen Kosten, Medikamente nach dem Eingriff sowie Reise- und Unterkunftskosten verwendet.
Zweifel im Internet ausgeräumt
Im Internet zweifeln viele Nutzer an der Echtheit der Geschichte. Doch Philipps hielt dagegen. Bevor er im Januar in der britischen Fernsehsendung "This Morning" über sein Leben sprach, habe er der dortigen Produktion zunächst endgültig beweisen müssen, dass er tatsächlich einen Mikropenis habe.
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