Tierschutz
Gute Nachrichten aus dem Tierschutz
Mexiko
In der Grenzstadt Tijuana gehören Stierkämpfe künftig der Vergangenheit an. Der Stadtrat hat Ende August 2026 einstimmig beschlossen, die kommunale Regelung für Stierkampfveranstaltungen aufzuheben. Damit gibt es in der Stadt keine rechtliche Grundlage mehr für die Durchführung von Corridas.
Die Entscheidung ist ein wichtiger Schritt für den Tierschutz und ein starkes Zeichen gegen die Ausbeutung von Tieren zur Unterhaltung. Tijuana blickt damit auf eine lange Tradition zurück – und entscheidet sich nun bewusst für einen neuen Weg.
Auch PETA Latino begrüßte den Beschluss und bezeichnete ihn als historischen Erfolg für die Tiere. Die Organisation betonte, dass Tijuana auch ohne Stierkämpfe eine lebenswerte und erfolgreiche Stadt sein könne. Besonders erfreulich: Die Entscheidung reiht sich in eine größere Entwicklung in Mexiko ein. Immer mehr Städte und Regionen setzen sich mit dem Schutz von Tieren auseinander und stellen die jahrhundertealte Tradition des Stierkampfs infrage. Für die Stiere in Tijuana bedeutet der Beschluss: Sie müssen dort künftig nicht mehr für ein Spektakel leiden und sterben.
Unsere Tiere – Das große oe24.TV-Tierschutzmagazin von Sonntag, 20.09.2026, hier in voller Länge sehen. Nächste Ausgabe Unsere Tiere: 27.09.2026, 18:30 Uhr.
Orang-Utan
In Odisha haben Forstbehörden fünf Baby-Orang-Utans gerettet. Die Tiere wurden im Bezirk Balasore entdeckt. Zunächst hielten die Einsatzkräfte sie für Affen, bei der Untersuchung wurden sie als Orang-Utans identifiziert. Die Tiere sind alle jünger als ein Jahr. Sie waren schwach und bewegten sich wenig, wurden aber mit Bananen und anderem Obst versorgt. Wegen zahlreicher Schaulustiger brachten die Behörden sie in ein Forstamt in Udaipur. Da Orang-Utans ausschließlich in den tropischen Regenwäldern Südostasiens leben, halten die Behörden eine natürliche Wanderung für ausgeschlossen. Sie prüfen deshalb, ob die Tiere möglicherweise geschmuggelt wurden. Die Tiere werden nun medizinisch versorgt.
Bei den Flussdelfinen gibt es Nachwuchs.
Im kambodschanischen Abschnitt des Mekong wurden seit Jahresbeginn sechs Kälber geboren – ein Rekord für die kleine Population der vom Aussterben bedrohten Art. In einem herzerwärmenden Video ist eines der Jungtiere zu sehen, wie es mit seiner Mutter durch den Fluss schwimmt. Besonders erfreulich: Seit fünf Jahren ist kein einziger Flussdelfin gestorben. Dadurch ist die Population auf 118 Tiere angewachsen. 2017 waren es noch 89.
Die Zahlen zeigen, dass gezielter Artenschutz Wirkung zeigt und der langjährige Negativtrend gestoppt werden konnte.
Noch gelten Flussdelfine als stark bedroht. Der WWF will bis 2030 den Rückgang der Flussdelfine in Asien und Südamerika stoppen und besonders betroffene Bestände verdoppeln.
Link zum Video: https://www.wwf.at/wwf-erfolg-flussdelfin-nachwuchs-im-mekong/
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