Dürre-Hilfen

"Herumgeeiere": ÖVP-Landesrätin schießt gegen Regierung

Ein Mann im Anzug steht vor einer Wand mit dem Logo des Bundesministeriums in Wien.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Bei den angekündigten Dürre-Hilfen gibt es nach wie vor keine Einigung. Kritik an der Regierung kommt jetzt auch aus den eigenen Reihen.
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Die Dürre setzt vielen Landwirtschaftsbetrieben zu. Die Regierung - allen voran Landwirtschaftsminister Norbert Totschnig (ÖVP) - hat rasche Liquiditätshilfen für Bäuerinnen und Bauern angekündigt. Eine Einigung steht aber nach wie vor aus. Vor allem an der Gegenfinanzierung spießt es sich derzeit noch. SPÖ und NEOS wollen zudem, dass ein ordentliches Klimaschutzgesetz auf Schiene gebracht wird.

Agrarlandesrätin Michaela Langer-Weninger (ÖVP) geht das zu langsam. Sie ortet eine existenzbedrohende Situation für viele Betriebe.

Vier Personen stehen bei einer Pressekonferenz der ÖVP Oberösterreich in Linz an einem Rednerpult.
Michaela Langer-Weninger. © APA/FOTOKERSCHI.AT/ANTONIO BAYER

"Herumgeeiere" nervt

Den Aussagen des Milchbauern Andreas Hetzlinger ("Es ist leider die letzten 14 Tage nichts passiert, ich verstehe die Welt nicht mehr. Warum tun die Politiker nichts außer herumeiern?") stimmt die ÖVP-Politikerin zu: "Insgesamt hat er recht, weil es wirklich ein Herumgeeiere ist, das auch uns nervt in der Agrarpolitik, auch in Oberösterreich."

Die Vorschläge für Hilfspakete seien längst auf dem Tisch, sagte sie in "Oberösterreich heute". Nun brauche es klare Entscheidungen.

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