Tour-Bilanz

ID Austria: Täglich 4.500 Registrierungen

Ein Mann spricht lächelnd bei einer Pressekonferenz vor Mikrofonen und Monitoren.
© APA/ROLAND SCHLAGER
Nach Abschluss der diesjährigen ID Austria Servicetour verzeichnet das Bundeskanzleramt einen kräftigen Anstieg bei den Registrierungen.
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Von Anfang Juli bis Ende August tourte die ID Austria Servicetour durch alle neun Bundesländer und legte insgesamt 110 Servicestopps ein. Auf Märkten, Veranstaltungen sowie an ausgewählten Unternehmensstandorten hatten Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihren digitalen Identitätsnachweis direkt vor Ort und ohne vorherige Terminvereinbarung einzurichten.

"Die ID Austria Servicetour hat auch heuer wieder gezeigt: Das Amt kommt zu den Menschen und nicht umgekehrt", zieht der zuständige Digitalisierungs-Staatssekretär Alexander Pröll via Aussendung Bilanz.

Finger tippt auf das App-Symbol „ID Austria“ auf einem Smartphone-Bildschirm.
"ID Austria"-App © APA/GEORG HOCHMUTH

Im Schnitt 4.500 Registrierungen pro Tag

Die Tour spiegelte sich direkt in den Anmeldezahlen wider. Wiesen die Statistiken per 30. Juni 2026 noch rund 6 Millionen ID-Austria-Registrierungen aus, stieg die Zahl bis zum 1. September bereits auf knapp 6,3 Millionen an. Innerhalb von nur zwei Monaten bedeutete dies ein Plus von rund 270.000 Registrierungen, also 4.500 pro Tag! Das entspricht einer Steigerung von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Gemeinden werden Schlüsselpartner

Ein Schwerpunkt lag heuer auf der Kooperation mit den lokalen Behörden. Neun Gemeinden organisierten innerhalb der zwei Monate eigenständige Servicetage. Dieses Modell soll weiter ausgebaut werden, um bis Jahresende ein möglichst enges Netz an dauerhaften Registrierungsstellen im ländlichen Raum zu etablieren.

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