Eklat

Im Video: Das sagte Stocker wirklich

Ein Mann im Anzug spricht bei einer Veranstaltung mit Mikrofon zu einem Publikum.
© APA/GEORG HOCHMUTH
Eine Aussage von Bundeskanzler Christian Stocker (ÖVP) im Rahmen seiner Sommertour hat nun für Empörung der Opposition gesorgt.
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onkret meinte er in Salzburg auf eine Frage aus dem Publikum zum Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie: "Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit." Er habe seine Kinder nicht als Rechenspiel erzogen, "was kriege ich dafür"." FPÖ-Chef Herbert Kickl sieht darin eine "Verhöhnung der Mütter".

Grünen-Bundessprecherin Leonore Gewessler reagierte ebenfalls entrüstet. Mütter verdienten keine Verhöhnung sondern eine Entschuldigung, meinte sie auf Bluesky. Auch für Kickl verhöhnt der Kanzler mit seinen Aussagen Mütter: "Diese ÖVP ist völlig empathielos, familienfeindlich und Lichtjahre von der Lebensrealität der eigenen Bevölkerung entfernt."

Hier das ganze Video vom Kanzler-Eklat: Das sagte Stocker wirklich

Video zum Thema

Stocker mit Frage


© oe24


Das Transkript des Stocker-Sagers:

Wörtlich sagte Stocker: "Kinderbetreuung ist für mich keine unbezahlte Arbeit, weil Kinderbetreuung würde ich nicht als Arbeit sehen. Familie ist nicht in bezahlter Arbeit zu rechnen. Wenn wir Familien als Business Case sehen, wenn wir Familien als Rechenbeispiel begreifen, dann ist das ein anderes Familienbild als das, das ich habe. Familie ist Verantwortung für einander, Familie ist Ja zueinander zu sagen, Familie ist etwas zu tun, ohne etwas dafür zu bekommen. Ich habe meine Kinder nicht erzogen als Rechenbeispiel."

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