"Trump Island"
Kuba bietet Trump Traum-Insel an
Wie die britische Boulevardzeitung The Sun berichtet, soll der kubanische Castro-Clan versuchen, US-Präsident Donald Trump mit einem außergewöhnlichen Angebot für eine Annäherung zwischen beiden Ländern zu gewinnen – inklusive einer eigenen Ferieninsel in der Karibik.
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Im Mittelpunkt steht Raúl Guillermo Rodríguez Castro, auch "Raulito" genannt, ein Enkel des früheren Staatschefs Raúl Castro. Laut The Sun, die sich auf anonyme Regierungs- und Geheimdienstquellen beruft, soll er hinter den Kulissen an einer Verbesserung der Beziehungen zwischen Havanna und Washington arbeiten. Ziel sei es, die wirtschaftlich angeschlagene Karibikinsel aus ihrer Krise zu führen.
"Trump Island"
Der ungewöhnlichste Teil der angeblichen Offerte betrifft die Insel Cayo Santa María. Die rund 16 Kilometer langen weißen Sandstrände zählen zu den bekanntesten Urlaubszielen Kubas. Nach dem Bericht soll die Insel in "Trump Island" umbenannt und dort ein exklusives Luxusresort mit Hotels, Golfplatz und Casino unter der Marke Trump errichtet werden. Damit wolle Kuba internationale Investoren anlocken und gleichzeitig auf Trumps bekannte Vorliebe für große Immobilienprojekte und prestigeträchtige Deals setzen.
Hintergrund ist die angespannte Lage des sozialistischen Inselstaates. Kuba kämpft seit Jahren mit einer schweren Wirtschaftskrise, Versorgungsengpässen und einem drastischen Rückgang des Tourismus. Verschärfte US-Sanktionen haben die Situation zusätzlich verschlimmert. Die Regierung sucht deshalb verstärkt nach Möglichkeiten, ausländisches Kapital ins Land zu holen.
Ob die Pläne tatsächlich existieren, bleibt allerdings unklar. Washington weist laut The Sun Berichte über entsprechende Gespräche zurück. Auch aus Havanna gibt es bislang keine offizielle Bestätigung. Damit bleibt die angebliche "Trump Island" vorerst ein spektakuläres, aber unbestätigtes Gerücht.
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