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Moody's: Ausblick für Österreichs Staatskassa ist "negativ"
Wien. Die Ratingagentur Moody's hat am Freitag einen neuen Bericht über die Bonität der Republik Österreich veröffentlicht. Der ORF berichtete zuerst. Das aktuelle Rating Aa1 - das zweithöchste Rating in der Moody's-Systematik - werde durch eine wohlhabende und diversifizierte Wirtschaft gestützt. Der Ausblick für die öffentlichen Finanzen bleibe aber herausfordernd, schreibt die Ratingagentur.
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Positiv hebt der Bericht das beschlossene Doppelbudget für 2027 und 2028 hervor. Dies unterstreiche die Verpflichtung zur Budgetkonsolidierung. Trotzdem würden die Maßnahmen nicht reichen, um die Schuldenlast gemessen am Bruttoinlandprodukt zu stabilisieren.
Weiterer Anstieg der Schuldquote erwartet, aber geringer als vor einem Jahr
Die Moody's-Ökonomen rechnen für 2027 mit einer Schuldenquote von 83 Prozent, die in weiterer Folge bis 2030 auf 83,9 Prozent steigen könnte. Allerdings erinnert der Bericht daran, dass man bei der Ratingagentur im August 2025 noch für 2030 mit einer Schuldenquote 88,4 Prozent gerechnet hatte.
Die staatlichen Zinszahlungen gemessen an der Wirtschaftsleistung werden für 2027 mit 2,1 Prozent prognostiziert, für 2030 mit 2,4 Prozent. 2025 hätten sie noch 1,6 Prozent betragen.
Der Moody's-Ausblick für Österreichs Staatsfinanzen ist aktuell "negativ". Dies signalisiere, "dass eine Anhebung der Aa1-Ratings in naher Zukunft unwahrscheinlich ist". Der Ausblick werde wahrscheinlich wieder auf "stabil" zurückgesetzt, wenn erfolgreiche fiskalische Konsolidierungsmaßnahmen die öffentliche Schuldenquote auf dem derzeitigen Niveau stabilisieren.
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