Zulagen

ÖVP-Attacke auf FPÖ: "Blaue Gagenkaiser!"

© APA/TOBIAS STEINMAURER
Die "Kickl-FPÖ" betreibe Arbeitsverweigerung auf Kosten der Steuerzahler, tobt der Generalsekretär der ÖVP über hohe Zulagen für blaue Nationalratsabgeordnete.
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Über "blaue Gagenkaiser" tobt der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti und bezieht sich auf einen oe24-Bericht über die hohen Nebeneinkünfte blauer Spitzenpolitiker.

„Welche Leistung haben die blauen Bonzen für die Menschen in Österreich bisher eigentlich erbracht?", fragt Marchetti und sagt: Keine.

"Das ist unverschämt"

Marchetti bringt auch den aktuellen Skandal um Nobert Hofer vor: "Hurtige Spritztouren unter beträchtlichem Alkoholeinfluss", stoßen ihm auf.

"Kickl und die Seinen sind zwar stets als erste zur Stelle, wenn es darum geht, niveaulose Neiddebatten vom Zaun zu brechen und einen Kreuzzug gegen ominöse Eliten zu führen. Dabei bekämpft die FPÖ nicht das System, sondern kostet es unverschämt aus: Fakt ist, dass die wahren Gagenkaiser im Parlament auf der freiheitlichen Oppositionsbank sitzen."

Die FPÖ die meisten Spitzenverdiener in ihren Reihen. Neun Mandatare fallen in die höchste Einkommenskategorie, verdienen also neben ihrem staatlichen Salär von rund 10.350 Euro noch zusätzlich 12.000 Euro pro Monat. Im Vorjahr waren es noch sieben, also zwei weniger.

Neu bei den Spitzenverdienern sind nämlich die FPÖ-Generalsekretäre Michael Schnedlitz und Christian Hafenecker. Beide sind aber auch privatwirtschaftlich tätig.

Die Generalsekretäre von anderen Parteien, etwa Nico Marchetti (ÖVP) oder Douglas Hoyos (NEOS), verdienen zwischen 4.001 bis 8.000 Euro extra.

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