Tipps gegen Betrüger

Polizei warnt Bevölkerung vor dieser Betrugsmasche

Seniorin mit Handy
© Getty Images
Im Bezirk Feldkirchen (Kärnten) treiben aktuell wieder Betrüger ihr Unwesen, die sich am Telefon als Polizisten ausgeben. Mit diesen Tipps der echten Polizei schützen Sie sich vor der miesen Masche.
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Die Kärntner Polizei schlägt Alarm: Vor allem im Bezirk Feldkirchen kommt es derzeit wieder vermehrt zu Betrugsanrufen. Dabei geben sich Kriminelle am Telefon fälschlicherweise als Polizisten aus. Vorsicht ist geboten, denn vor allem die ältere Generation ist von dieser Art des Betrugs betroffen. Angehörige sollten deshalb mit ihrer Familie über diese Form der Kriminalität sprechen.

Schutz vor der Betrugsmasche

Um nicht Opfer zu werden, rät die Polizei zu Vorsicht bei unbekannten Anrufern. Wer Zweifel an der Echtheit eines angeblichen Beamten hat, kann sich über die polizeiliche Servicenummer +43 59 133 direkt zu diesem verbinden lassen oder bei der nächstgelegenen Inspektion nachfragen.

Fragen Sie sich immer: Kann die Geschichte wirklich stimmen? Sprechen Sie mit Verwandten oder Freunden darüber. Am Telefon sollten zudem niemals Details über das eigene Vermögen preisgegeben werden.

Wichtig ist auch: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Die Täter versuchen oft, das Gespräch künstlich aufrechtzuerhalten, damit ihre Opfer keinen klaren Gedanken fassen können. Im Zweifel gilt: Lieber auflegen!

Niemals Unbekannte hereinlassen

Ein weiterer essenzieller Rat: Lassen Sie keine Unbekannten in Ihre Wohnung und übergeben Sie auf gar keinen Fall Geld oder Gold an fremde Personen. Von angeblichen Polizisten sollte man stets einen Dienstausweis fordern. Bei Zweifeln an der Echtheit von zivilen Kriminalbeamten ist sofort der Notruf unter 133 zu verständigen. Zudem sollten Warnungen von Bankangestellten immer ernst genommen werden.

Richtiges Handeln im Ernstfall

Sollte es bereits passiert sein, ist schnelles Handeln gefragt. Wenden Sie sich umgehend an die nächstgelegene Polizeidienststelle und erstatten Sie Anzeige. Notieren Sie sich nach Möglichkeit die Nummer der Anruferin oder des Anrufers und klären Sie unbedingt auch Verwandte sowie Freunde über diese Betrugsform auf. Falls bereits Wertgegenstände übergeben wurden, muss sofort der Notruf unter 133 gewählt und eine Täterbeschreibung abgegeben werden. So besteht möglicherweise noch die Chance, dass die Kriminellen angehalten werden.

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