Vorsicht, gefährlich

Rolex mit Kabelbinder: Das steckt dahinter

Rolex DEEPSEA Uhr liegt auf schneebedecktem, altem Holzbrett im Freien.
© Getty Images
US-Touristen fixieren ihre teuren Luxusuhren im Europa-Urlaub neuerdings mit Kabelbindern am Arm. Diese Methode soll Diebe abschrecken, birgt laut Beobachtern jedoch erhebliche Verletzungsrisiken.
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Wer wertvolle Gegenstände besitzt, möchte diese vor Verlust schützen. Auf Reisen durch Europa nutzen manche Gäste aus den USA daher eine auffällige Taktik: Sie sichern teure Modelle mit Kabelbindern am Handgelenk, um ein schnelles Entwenden zu verhindern, wie das österreichische Portal "VOL.AT" berichtet.

Simpler Schutz mit hohen Risiken

Ein Branchenkenner des Händlers "Marks Uhren" aus Hamburg sowie der Content Creator "Dula" machten auf dieses Phänomen aufmerksam. Der Händler-Mitarbeiter erklärt, dass ein Dieb die Uhr so nicht einfach abziehen könne, sondern das Plastik durchtrennen müsse. "Dula" beobachtete diese Praxis selbst in Griechenland und sprach einen Rolex-Träger darauf an. Dieser entgegnete, man müsse ihm schon den Arm abschneiden, um die Uhr zu bekommen. Der Influencer rät jedoch von solchen Notlösungen ab und lässt teure Gegenstände im Urlaub im Safe, um Ärger zu vermeiden.

Kritik an der skurrilen Methode

In den Kommentaren erntet die Praxis vor allem Gegenwind. Ein Nutzer merkt an, dass bei starkem Ziehen der Stift breche und das Objekt dennoch entwendet werden könne. Ein anderer Kommentator warnt vor Verletzungen oder körperlicher Gewalt durch die feste Verbindung am Körper. Als sinnvollere Alternative wird geraten, auf auffällige Symbole auf Reisen zu verzichten und stattdessen eine günstigere Reiseuhr zu tragen.

Schutz vor Dieben im Urlaub

Laut den Volksbanken Raiffeisenbanken schlagen Diebe bevorzugt in Menschenmengen, an Bahnhöfen, in öffentlichen Verkehrsmitteln sowie bei Sehenswürdigkeiten zu. Häufig lenkt eine Person ab, während eine andere zugreift. Geld, Karten, Mobiltelefone und Dokumente sollten daher körpernah sowie getrennt aufbewahrt werden. Bei einem Diebstahl sollten Betroffene Karten umgehend sperren, Anzeige erstatten und gegebenenfalls das Konsulat sowie den Smartphone-Zugriff sperren.

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