Initiative
Spar, A1, VIG: Volle Power für "Digitale Souveränität"
Mehrere heimische Unternehmen haben am Dienstag die "Initiative Digitale Souveränität" vorgestellt. A1 Telekom, Anexia, Erste Bank, Keba Group, SPAR, ICS, Umdasch Group und die Vienna Insurance Group (VIG) wollen Österreich und Europa nach Eigendefinition technologisch unabhängiger, innovativer und resilienter machen. Gelingen soll dies mit europäischen Technologien, Know-how und Werten. Ein besonderer Fokus liege auf dem Schutz kritischer Infrastruktur.
Betriebssysteme, Cloud und KI
"Heute sind wir bei Betriebssystemen, Cloud und KI stark von wenigen außereuropäischen Anbietern abhängig. Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und europäische Alternativen - besonders bei kritischen Daten", sagt Thomas Arnoldner, Deputy CEO der A1 Group.
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Die Initiative sei ein "Impulsgeber", ein entsprechendes Positionspapier wolle man in den politischen als auch in den gesellschaftspolitischen Dialog mit Wirtschaft und Wissenschaft einbringen.
Die "Initiative Digitale Souveränität" in fünf Punkten
- Innovation & Wertschöpfung: Neue digitale Produkte und Dienstleistungen werden in Europa entwickelt – Arbeitsplätze und Wohlstand entstehen vor Ort.
- Sicherheit & Vertrauen: Daten bleiben unter europäischer Kontrolle, Cyberrisiken sinken, Bürgerinnen und Bürger und Unternehmen gewinnen Vertrauen gegenüber digitalen Services.
- Unabhängigkeit & Resilienz: Europa wird weniger anfällig für externe Marktmacht und geopolitische Abhängigkeiten – ohne dabei auf globale Vernetzung zu verzichten.
- Wettbewerbsfähigkeit: Europäische Lösungen werden weltweit konkurrenzfähiger und damit auch exportierbar.
- Europäische Werte: Datenschutz, Transparenz und Menschenrechte werden in globalen Technologiestandards verankert.
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