"Österreich sitzt am entscheidenden Tisch", freut sich Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Tatsächlich: 2027 und 2028 wird Österreich einen nicht-ständigen Sitz im UN-Sicherheitsrat haben – dem an sich einzig relevanten Gremium der UNO.
Mit Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und Außenministerin Beate Meinl-Reisinger nehmen denn auch gleich drei politische Spitzen-Repräsentanten Österreichs an der 81. UNO-Generalversammlung in New York teil.
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Die offizielle Eröffnung ist für Dienstag geplant. Bundespräsident und Bundeskanzler sollten bereits am Samstag nach New York fliegen. Die Außenministerin hat in New York jedenfalls ein Marathon-Programm vor sich mit informellen Treffen und Veranstaltungen, etwa "zur Regulierung von autonomen Waffensystemen".
Zudem wird sie gleich zwei Reden im Rahmen der UNO-Generalversammlung halten. Van der Bellen wiederum ist beim Empfang der Staats- und Regierungschefs aus aller Welt – mit Gastgeber Donald Trump – als Gast wohl dabei. Auch der Bundeskanzler soll wohl Kollegen treffen. Deutschlands Kanzler Friedrich Merz hat seine Teilnahme wahlbedingt kurzfristig abgesagt.
Das Motto der UN-Versammlung ist übrigens "Vertrauen zurückgewinnen". Na dann.
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