Rauswurf

Macklemore-Skandal: Jetzt spricht Ed Sheeran

Ein Musiker spielt Gitarre und singt auf einer beleuchteten Bühne.
© Getty Images for Spotify
Bei seinem ersten Konzert nach dem Ausschluss von Rapper Macklemore aus dem Vorprogramm seiner US-Tour aufgrund von propalästinensischen Äußerungen hat Popstar Ed Sheeran zu der Kontroverse Stellung bezogen
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"Bevor ich jetzt einige Songs spiele, ist es hoffentlich okay, dass ich jetzt einige Worte sage zu dieser vergangenen Woche", sagte Sheeran übereinstimmenden US-Medienberichten zufolge bei dem Konzert in der US-Ostküstenmetropole Philadelphia.

Er sei es gewohnt, dass seine Musik kritisiert werde. "Aber in dieser Woche habe ich Kritik zu etwas viel Wichtigerem bekommen und ich musste schwierige Entscheidungen treffen und ich mache Fehler und es tut mir so, so leid." Er wolle, dass seine Konzerte sichere Orte für alle seien, er wolle kein Aktivist sein und er wolle seine Fans nicht enttäuschen – "deswegen bin ich heute Abend hier, alleine und mache mit meiner Tour weiter".

Zwei Männer posieren bei einer Awardshow, einer zeigt das Peace-Zeichen und trägt ein Fellaccessoire.
© Kevin Mazur

Propalästinensische Demonstranten vor dem Stadion

Die Kontroverse habe ihn "in die Mitte eines wichtigen und leidenschaftlichen Streits über die Redefreiheit und das komplexeste politische Thema des Planeten" geworfen, sagte Sheeran weiter. Anschließend verurteilte er sowohl das Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 in Israel als auch das israelische Vorgehen im Gazastreifen scharf. Vor dem Stadion, in dem das Konzert stattfand, hatten sich US-Medienangaben zufolge einige propalästinensische Demonstranten versammelt.

Der US-Rapper Macklemore hatte Anfang der Woche mitgeteilt, dass er nach propalästinensischen Äußerungen aus dem Vorprogramm von Sheerans restlicher "Loop"-Tour gestrichen worden sei. Daraufhin solidarisierten sich mehrere Musiker mit ihm und sagten ihre Auftritte als Support-Acts von Sheeran ab. Sheeran hatte betont, der Rausschmiss von Macklemore sei die Entscheidung des Tourveranstalters gewesen, nicht seine.

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