Alarmstufe Rot
Stadt warnt vor Unwetter: "Bitte seid vorsichtig"
Das Wetter in Österreich wird nach der sommerlichen Hitze extrem unbeständig. Heute fegen kräftige Hagel-Gewitter über das Land, die bereits zu schwerwiegenden Zwischenfällen führten. Auf der Tauernautobahn (A10) schlug ein Blitz ein und löste einen Stromausfall in den Tunneln aus.
Die Strecke war zwischen Golling im Tennengau und Werfen im Pongau in beide Richtungen gesperrt. Inzwischen ist die Sperre wieder aufgehoben, wie "ORF Salzburg" berichtet. Asfinag-Betriebstechniker sind auf dem Weg dorthin, um das Problem zu beheben. Noch ist unklar, wie lange der Stromausfall dauern wird.
Schwere Schäden in Salzburg
Auch abseits der Autobahn hinterlässt die Sturmfront ihre Spuren. In der Stadt Salzburg führte das Gewitter zu einigen umgestürzten Bäumen. Ebenso stürzten in Hallein am Treppelweg mehrere Bäume um.
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Stadt Hallein warnt ihre Bürger
Via offizieller Stadt-Facebook-Seite ruft Hallein ihre Bürger zur Vorsicht auf: "Bitte seid im gesamten Stadtgebiet vorsichtig – das gilt besonders für den Stadtpark und die Hundewiesen. Unter Bäumen ist mit herabfallenden Ästen zu rechnen!"
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Meteorologen warnen derweil im ganzen Land vor lokalem Starkregen, Hagel und stürmischen Böen. Für Tirol, Salzburg, Oberösterreich, die Steiermark und Kärnten gilt bereits die rote Warnstufe.
In Niederösterreich gilt die orange Warnstufe, während für Vorarlberg, Wien und das Burgenland eine Vorwarnung aktiv ist. In Kufstein kam es bereits zu einem heftigen Hagel-Gewitter, und schwere Stürme ziehen derzeit weiter in den Pinzgau.
Die Experten warnten auf X wörtlich: "Österreich ACHTUNG: HAGELUNWETTER bei Kufstein! Es kommt zu Sturm, Wolkenbruch und Hagel!"
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Kurz darauf hieß es in einem weiteren Beitrag: "Schwere Gewitter gehen gerade nördlich von St. Johann in Tirol nieder und diese ziehen weiter in den Pinzgau und erreichen bald Weißbach bei Lofer und Lofer".
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Tirol: Blitzschlag sorgte für Großeinsatz
Offenbar ein Blitzschlag hat Dienstagmittag oberhalb von Wildermieming in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) einen Waldbrand ausgelöst. Eine dichte Rauchsäule breitete sich im Bereich des sogenannten "Grießlehn" aus. Aufgrund des unwegsamen Geländes wurden mehrere Hubschrauber angefordert. Insgesamt waren neun Feuerwehren im Einsatz, berichtete die Polizei der APA. Das genaue Ausmaß des Brandes war vorerst unklar.
Es waren sowohl ein Hubschrauber der Polizei Tirol als auch einer aus Vorarlberg im Einsatz. Weitere wurden nachgefordert. 150 Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Rettung, der Bergrettung und der Polizei befanden sich an Ort und Stelle. "Das Gebiet soll großräumig gemieden werden sowie die Zufahrtswege freigehalten", appellierte Bürgermeister Matthias Fink. Es gehe keine Gefahr für die Bevölkerung aus. Durch den Flugverkehr wurde das Gebiet großräumig abgesperrt.
Prognose für die Woche
Trotz der aufziehenden Fronten bleibt es heiß bei Höchstwerten von 24 bis 33 Grad, im Osten sind lokal sogar bis zu 34 Grad möglich. In der Nacht beruhigt sich die Wetterlage nur langsam, während vor allem im Westen und Nordosten weiterer Regen durchzieht.
Am Mittwoch bleibt das Wetter unbeständig mit einer Mischung aus Sonne, Regenschauern und neuen Gewittern bei Tageshöchstwerten von 25 bis 31 Grad.
Auch am Donnerstag hält der Störungseinfluss an, wobei sich nach morgendlichen Schauern im Südosten im Tagesverlauf wieder Quellwolken und lokale Schauer im Bergland bilden.
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