Neue Strafe
HIER könnte der nächste Strandkauf jetzt sehr teuer werden
Die spanische Urlaubsinsel Ibiza verschärft den Kampf gegen den illegalen Strandhandel. In der Gemeinde Sant Josep, zu der beliebte Strände wie Ses Salines, Platja d'en Bossa oder Cala Vedella gehören, drohen Urlaubern ab sofort Bußgelder von bis zu 500 Euro, wenn sie bei nicht genehmigten Strandverkäufern einkaufen.
Nicht nur Verkäufer werden bestraft
Ob Sonnenbrille, Handtuch, Schmuck, kalte Getränke oder Obst – das Angebot der fliegenden Händler gehört für viele Urlauber seit Jahren zum typischen Strandbild. Genau damit will die Gemeinde nun Schluss machen.
Bislang standen vor allem die Verkäufer im Visier der Behörden. Jetzt werden erstmals auch jene belangt, die den illegalen Handel durch ihre Einkäufe unterstützen. Nach Angaben der Gemeinde soll damit das Geschäftsmodell der Händler unattraktiver gemacht werden.
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Das steckt hinter der neuen Regel
Die Behörden begründen das harte Vorgehen damit, dass hinter vielen illegalen Verkaufsständen organisierte kriminelle Netzwerke stehen sollen. Durch den Kauf der Waren werde dieses System unterstützt.
Deshalb setzt Sant Josep nun auf eine Null-Toleranz-Strategie. Kontrollen an den Stränden sollen deutlich verstärkt werden – und wer beim Einkauf erwischt wird, muss tief in die Tasche greifen.
Das sollten Urlauber beachten
Wer auf Ibiza Souvenirs, Kleidung oder Snacks kaufen möchte, sollte künftig nur noch offizielle Strandkioske oder genehmigte Geschäfte nutzen. Spontane Einkäufe bei fliegenden Händlern können sonst deutlich teurer werden als gedacht.
Für viele Urlauber gilt daher in diesem Sommer: Lieber auf das vermeintliche Schnäppchen verzichten, als mit einer so hohen Strafe nach Hause zu fliegen.
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