Blackout

Stromausfall im Innenministerium

Schlepper nutzen Ukraine-Krieg aus
© APA/ROBERT JAEGER
Montagfrüh gab es im Innenministerium in der Hinteren Zollamtsstraße einen Stromausfall. Keiner konnte das Gebäude verlassen oder in das Gebäude hinein.
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Heute gab es im Amtsgebäude in der Hinteren Zollamtsstraße, in das aktuell 600 Bedienstete des Innenministeriums (BMI) vom Minoritenplatz umgesiedelt werden, plötzlich einen Stromausfall. Das bestätigte eine Ressortsprecherin gegenüber oe24.

Nichts ging mehr – die Lichter waren aus und die Türen ließen sich nicht mehr öffnen. Damit konnte für die Zeit des Blackouts auch niemand rein oder raus aus dem Gebäude. Die Stromstörung ist bereits wieder behoben. Die Ursache für den Ausfall ist noch unbekannt.

Sollte der Telefondienst ausgefallen gewesen sein, dann sei an andere Stellen wie etwa die LPD Wien weitergeleitet worden, erklärt die BMI-Ressortsprecherin gegenüber oe24. Sie betont, dass somit eine "permanente Erreichbarkeit" des Innenministeriums gegeben war.

Die Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) schickte Mitarbeiter vor Ort, die noch einen Rundgang machten und alles kontrollierten.

Schnedlitz tobt: "ÖVP-Sicherheitschaos"

FPÖ-General Michael Schnedlitz bezeichnete den Blackout im Innenministerium als "symptomatisch für das Totalversagen der ÖVP im Sicherheitsbereich". Für den FPÖ-Politiker sei es "mehr als nur eine peinliche Panne", wenn "ausgerechnet im Nervenzentrum der österreichischen Sicherheit für längere Zeit die Lichter ausgehen". Schnedlitz forderte von ÖVP-Innenminister Karner eine sofortige und lückenlose Aufklärung des Vorfalls.

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