"US-Territorium"

Trump lässt mit neuer Hormuz-Ansage aufhorchen

US-Präsident Donald Trump
© APA/AFP/KENT NISHIMURA
Bei einem Wahlkampfauftritt in den USA hat Donald Trump angekündigt, die strategisch wichtige Straße von Hormuz nach dem Iran-Krieg zu amerikanischem Territorium zu erklären.
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Am Freitag erklärte US-Präsident Donald Trump bei einer Kundgebung auf Long Island für republikanische Kandidaten für die Gouverneurs- und Kongresswahlen, dass er die Straße von Hormuz nach dem Sieg über den Iran zu einem Territorium der Vereinigten Staaten machen will.

"Nachdem wir den Iran besiegt haben, der sehr schwer geschlagen wird – sehr bald werde ich die Straße von Hormuz zu einem Territorium der Vereinigten Staaten erklären", zitiert u.a. die "New York Post" Trump bei der Veranstaltung.

Schiffe in der Straße von Hormuz (Archivbild)
Schiffe in der Straße von Hormuz (Archivbild)

Ein im Juni geschlossenes vorläufiges Friedensabkommen mit Iran war im vergangenen Monat zusammengebrochen, nachdem das Land versucht hatte, die Kontrolle über den Seeweg zu erlangen. Dabei wurde unter anderem auf Handelsschiffe geschossen, die eine von den USA bevorzugte Route nutzten.

Bereits im März hatte der US-Präsident den Vorschlag geäußert, die entscheidende Wasserstraße in "Strait of America" umzubenennen.

Die Ölpreise waren infolge des Iran-Krieges in die Höhe geschossen, weil der Iran mit Drohungen den Schiffsverkehr in der Meerenge beeinträchtigt. Die Meerenge ist eine der wichtigsten Handelsrouten für Öl und Gas und zudem zentraler Streitpunkt zwischen Washington und Teheran.

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