Kandidatur 2028

Trump will Vance als seinen Nachfolger aufbauen

Zwei Männer im Anzug unterhalten sich bei einer formellen Veranstaltung.
© APA/AFP/ALEX WROBLEWSKI
US-Präsident Donald Trump hat sich intern für JD Vance als Nachfolger für 2028 ausgesprochen.
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Donald Trump äußert sich in einem privaten Treffen im Oval Office deutlich über seine Pläne für die nächste Präsidentschaftswahl. Vor etwa zwei Wochen sagte er laut Kreisen gegenüber Unterstützern: "Am Ende des Tages müssen wir JD wählen". Dies geht aus einem Bericht der "Washington Post" hervor.

Aussagen von Trump sorgen für Verwirrung

Trotz der Äußerung betonen enge Vertraute, dass noch keine endgültige Entscheidung über die offizielle Nachfolge getroffen wurde. Mehrere Berater rechnen damit, dass Trump eine öffentliche Unterstützungserklärung hinauszögern wird. Er möchte seine politische Handlungsfähigkeit nicht vorzeitig schwächen und als "Lame Duck" gelten.

Zuvor hatte sich Trump widersprüchlich geäußert. Öffentlich schürte er eine Konkurrenz zwischen Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio. Er stellte eine gemeinsame Kandidatur in Aussicht – mit Rubio als Vize von Vance. Auch eine eigene dritte Amtszeit brachte Trump ins Spiel, was laut US-Verfassung jedoch verboten wäre.

Regierungsmitarbeiter mahnen zur Vorsicht bei Prognosen

Bei einem Hubschrauberflug erkundigte sich Trump erst kürzlich bei Mitarbeitern nach den Chancen beider Männer. Ein Regierungsmitarbeiter erklärte dazu: "Wer annimmt, dass es eine sichere Sache ist, greift dem Ganzen einfach weit voraus oder kennt den Präsidenten einfach nicht sehr gut".

Unterschiedliche Voraussetzungen im parteiinternen Duell

Rubio genießt die Unterstützung klassischer Großspender, während Vance sich vor allem auf jüngere Maga-Fans stützt. Dem Vizepräsidenten wird die im Juni errungene Verhandlungslösung mit dem Iran zugeschrieben. Seine Absichten für 2028 hat Vance bisher noch nicht bestätigt.

Rubio steht vor logistischen und rechtlichen Hürden. Als Außenminister und Nationaler Sicherheitsberater darf er während seiner Amtszeit keinen Wahlkampf führen. Er weicht Fragen zu seinen Ambitionen aus und reduzierte seine Medienpräsenz stark. Ein Sprecher des Außenministers lehnte eine Stellungnahme ab.

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