Exklusiv: Anfrage
Wird Bablers Klage-Pleite zur Staatsaffäre?
Manchmal schreibt das Leben die besten Pointen selbst – und manchmal braucht es dafür nicht einmal Kunst, sondern nur ein Gerichtsurteil.
Vom Handelsgericht direkt ins Parlament
Worum ging's ursprünglich? Lugner hatte sich kritisch über den österreichischen Beitrag zur Kunst-Biennale 2026 in Venedig geäußert – Babler zog vor Gericht, verlor erstinstanzlich, und Lugner durfte sich als Gewinner feiern lassen. Jetzt legt FPÖ-Nationalratsabgeordneter Michael Oberlechner nach – mit einer geplanten Anfrage an den Kultur- und Medienminister.
FPÖ-Oberlechner: "Wer zahlt für Bablers Niederlage?"
Die zentrale Frage der Anfrage: Hat Babler seine Klage tatsächlich ganz allein und aus eigener Tasche geführt – oder war da vielleicht doch das eine oder andere Ministeriumsbüro involviert? Gefragt wird auch nach beteiligten Kabinettsmitarbeitern, aufgewendeten Arbeitsstunden, beauftragten Anwaltskanzleien, medialen Begleitmannschaften – und natürlich die Gesamtkosten für den Steuerzahler.
Nach der Klage kommt die Anfrage
Dazu Oberlechner: "Im Interesse eines sparsamen Umgangs mit öffentlichen Mitteln ist daher offenzulegen, wer die Einleitung und Durchführung des Verfahrens vorbereitet, begleitet und finanziert hat und ob Bedienstete oder Einrichtungen des Bundes daran beteiligt waren."
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Pikant wird es durch den Kontext
Fazit: Erst verlor Babler vor Gericht, jetzt drohen ihm unangenehme Fragen im Hohen Haus. Eine Klage, ein Urteil, eine Anfrage – und mittendrin die Steuerzahler, die wissen wollen, ob sie den Prozess mitfinanziert haben. Die Anfrage ist demnächst raus, die Antworten werden mit Spannung erwartet.
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