Faktorerhöhung 2026
WKÖ vs. Betriebsrat: OGH klärt Streit um Gehaltsplus
Wien. Zwischen der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und ihrem Zentralbetriebsrat (ZBR) gibt es Auffassungsunterschiede bezüglich der Faktorerhöhung für 2026. Das Erweiterte Präsidium der WKÖ beschloss am 26. November 2025 eine Valorisierung der Löhne und Gehälter um 2,1 Prozent. Eine Berechnung nach der zuvor gewohnten Faktorformel hätte für 2026 einen Wert von 4,2 Prozent ergeben.
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Uneinigkeit über rechtliche Auswirkung
Über die rechtlichen Folgen die sich aus der bisherigen Berechnung nach der Faktorformel, der dazu erfolgten Veröffentlichung sowie dem Beschluss des Erweiterten Präsidiums herrscht keine Einigkeit. Der Zentralbetriebsrat bringt daher einen Feststellungsantrag beim Obersten Gerichtshof (OGH) ein, um den Sachverhalt rechtlich zu prüfen.
Entscheidung in kommenden Monaten
Mit einer Entscheidung wird voraussichtlich innerhalb der kommenden Monate gerechnet. Die Entscheidung des OGH soll eine klare rechtliche Grundlage für den weiteren Umgang mit der Faktorerhöhung 2026 schaffen, heißt es in einer WKÖ-Aussendung.
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