Kurioser Unfall

Dreister China-Klon rammt echten Evoque

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Sogar die Farbe stimmte mit dem originalen Range Rover überein.

Als die chinesische Regierung im Jahr 2014 den Bau und Verkauf des Landwind X7 trotz Protesten von Range Rover-Mutter Land Rover genehmigte, war das Raunen in der Autobranche groß. Kein Wunder, schließlich handelt es sich bei dem China-SUV um einen dreisten Klon des Erfolgsmodells Evoque, den es mittlerweile auch als Cabrio gibt . Zu einer harten Auseinandersetzung kam es damals dennoch nicht. Die noble britische Traditionsmarke zeigte sich betont zurückhaltend, denn das Reich der Mitte ist auch für Range Rover ein wichtiger Absatzmarkt. Nun sorgte die Tatsache, dass in China beide Modelle – der Klon und das Original - verkauft werden, für einen ziemlich kuriosen Vorfall.

Dreister China-Klon rammt echten Evoque
© ithome.com via Carscoops
× Dreister China-Klon rammt echten Evoque
Das Heck der beiden SUVs gleicht sich fast 1:1. (c) ithome.com via Carscoops

Plagiat rammt Original

Konkret rammte in der chinesischen Stadt Chongqing ein Landwind X7 einen Range Rover Evoque. Auf dem Autoblog "Carscoops" wurden die Fotos von dem Crash veröffentlicht. Dabei zeigt sich, dass sogar die Farben der beiden Kompakt-SUVs übereinstimmten. Der Unfall ereignete sich auf einer Kreuzung. Laut dem Bericht hat der Fahrer des China-Klons den Vorrang missachtet. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.

Dreister China-Klon rammt echten Evoque
© ithome.com via Carscoops
× Dreister China-Klon rammt echten Evoque
Den roten Farbton haben die Chinesen ebenfalls gut getroffen. (c) ithome.com via Carscoops

Beinahe 1:1-Kopie

Die Bilder zeigen einmal mehr, wie dreist Landwind bei der Kopie des Evoque vorgegangen ist. Das Heck scheint gar eins zu ein übernommen worden zu sein. Und auch vorne gibt es bis auf das Logo keine wirklich gravierenden Unterschiede. In Europa darf der X7 übrigens nicht verkauft werden. Hier war der Einspruch von Jaguar Land Rover erfolgreich.

>>>Nachlesen: Chinas dreisteste Auto-Kopie aller Zeiten

>>>Nachlesen: Range Rover Evoque Cabrio im Test

Fotos vom Evoque Cabriolet

Range Rover hat es tatsächlich getan: Die britische Nobelmarke bringt das erste kompakte SUV-Cabrio an den Start!

Optisch bleibt sich der Evoque auch als Cabrio treu, was sich vor allem an der Front, die den geschlossenen Modellen gleicht, bemerkbar macht.

Das Stoffdach erinnert in seiner Gestalt an die bewährte Designlinie des Evoque, erzeugt dabei jedoch eine ungewohnte aber gleichzeitig auch knackig frische Cabrio-Silhouette.

Praktisch: Die Stoffmütze öffnet vollautomatisch in 18 Sekunden – der Schließvorgang dauert nur drei Sekunden länger.

Das Ganze funktioniert auch während der Fahrt (bis 48 km/h). Kofferraum bleibt leider nicht allzu viel über: 251 Liter sind für ein Fahrzeug dieser Klasse ziemlich dürftig.

Zwei im Heck verborgene Aluminiumstreben klappen im Falle eines Falles in 90 Millisekunden aus und schaffen so bei einem Überschlag einen Überlebensraum für die Passagiere.

Den Antrieb des neuen Evoque Cabrios übernehmen die bekannten Evoque-Triebwerke: Vollaluminium-Vierzylinder mit Benzin- oder Dieseltechnologie.

Vier Personen dürften ausreichende Platzverhältnisse vorfinden. Aufgrund der hohen Sitzposition ist die Übersicht natürlich hervorragend.

Das Herz des weitestgehend von den geschlossenen Brüdern übernommenen Interieurs bildet der neue und serienmäßige 10,2 Zoll große, hochauflösende Touchscreen.

Auch die vom Facelift-Modell bekannten Assistenzsysteme und ein Head-up-Display sind verfügbar.

Das neue Modell reiht sich ab Frühjahr 2016 zu Preisen ab gut 56.000 Euro als fünftes Mitglied in die Range Rover-Familie ein.

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Fotos vom Evoque Cabriolet

Range Rover hat es tatsächlich getan: Die britische Nobelmarke bringt das erste kompakte SUV-Cabrio an den Start!

Optisch bleibt sich der Evoque auch als Cabrio treu, was sich vor allem an der Front, die den geschlossenen Modellen gleicht, bemerkbar macht.

Das Stoffdach erinnert in seiner Gestalt an die bewährte Designlinie des Evoque, erzeugt dabei jedoch eine ungewohnte aber gleichzeitig auch knackig frische Cabrio-Silhouette.

Praktisch: Die Stoffmütze öffnet vollautomatisch in 18 Sekunden – der Schließvorgang dauert nur drei Sekunden länger.

Das Ganze funktioniert auch während der Fahrt (bis 48 km/h). Kofferraum bleibt leider nicht allzu viel über: 251 Liter sind für ein Fahrzeug dieser Klasse ziemlich dürftig.

Zwei im Heck verborgene Aluminiumstreben klappen im Falle eines Falles in 90 Millisekunden aus und schaffen so bei einem Überschlag einen Überlebensraum für die Passagiere.

Den Antrieb des neuen Evoque Cabrios übernehmen die bekannten Evoque-Triebwerke: Vollaluminium-Vierzylinder mit Benzin- oder Dieseltechnologie.

Vier Personen dürften ausreichende Platzverhältnisse vorfinden. Aufgrund der hohen Sitzposition ist die Übersicht natürlich hervorragend.

Das Herz des weitestgehend von den geschlossenen Brüdern übernommenen Interieurs bildet der neue und serienmäßige 10,2 Zoll große, hochauflösende Touchscreen.

Auch die vom Facelift-Modell bekannten Assistenzsysteme und ein Head-up-Display sind verfügbar.

Das neue Modell reiht sich ab Frühjahr 2016 zu Preisen ab gut 56.000 Euro als fünftes Mitglied in die Range Rover-Familie ein.

Fotos vom Range Rover Evoque (2016)

An der gelungenen Formensprache des Evoque gab es ohnehin kaum Nachholbedarf, weshalb sich die Überarbeitung vor allem auf die Front konzentriert.

Dort gibt es nun eine neue Schürze mit größeren Lufteinlässen, einen leicht modifizierten Grill und als optionales Highlight adaptive Voll-LED-Scheinwerfer.

Diese zeichnen sich durch eine ganz besondere Lichtsignatur aus.

Weitere Veränderungen betreffen den neugestalteten Spoiler an der Heckklappe mit einer...

...breiteren und schmaleren dritten Bremsleuchte und die optionale Empfangsstation auf dem Dach, in die eine 3G-Antenne für optimierten Mobilfunkempfang integriert wurde.

Innen gibt es unter anderem neue Sitze und Türverkleidungen sowie eine aufgefrischte Instrumententafel.

Absolutes Highlight ist "InControl Touch" - ein neu konzipiertes Infotainmentsystem mit 8-Zoll-Touchscreen, das zur Serienausstattung aller Evoque Pure- und SE-Versionen zählt.

Mehr Möglichkeiten bietet das "InControl Touch Plus". Damit kommen je nach Modellversion serienmäßig oder optional zusätzlich ein Festplatten-Navigations- oder ein Fondentertainmentsystem mit an Bord.

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