Große Offensive angekündigt

Ferrari bringt SUV und Elektro-Sportler

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Italienische Sportwagenschmiede rüstet sich für die Zukunft.

Bei eingefleischten  Ferrari -Fans dürften die jüngsten Aussagen von Sergio Marchionne nicht allzu gut ankommen. Denn der Ferrari-Präsident will verstärkt auf elektrische Fahrzeuge setzen. Der Chef des Autobauers Fiat Chrysler (FCA) schloss nicht aus, dass Ferrari bald einen elektrischen Boliden bauen könnte. "Sollte es zu einem elektrischen Supercar kommen, dann baut es Ferrari als Erster. Es ist dann egal, ob wir ihn verkaufen oder nicht", sagte Marchionne laut Medienangaben. Oben ist die Studie  F80 Concept  zu sehen, an der sich der Elektro-Sportler orientieren könnte.

Elektro-Offensive

Das elektrische Fahrzeug könnte ein Schwerpunkt des neuen Entwicklungsplans sein, den Ferrari im März 2018 in Maranello vorstellen wird. "Der neue Plan wird Hybridautos mit einschließen. Von dort ist es einfach, zu einem elektrischen Auto zu gelangen", betonte Marchionne. Laut dem Manager werden bis 2025 die Hälfte aller Autos, die produziert werden, elektrische Fahrzeuge oder Hybridautos sein.
 
 

"Schnellstes SUV"

Über ein SUV denkt Ferrari,  wie berichtet , schon länger nach. Doch nun wurde der mit Spannung erwartete Gegner für den  650 PS starken Lamborghini Urus  auch offiziell angekündigt. Konkret plant der Ferrari-Boss bis 2020 auch die Produktion eines Ferrari-SUV. "Es wird das schnellste SUV auf dem Markt sein", sagte der Manager. 
 

Fazit

Auch wenn es die Marken-Fans nicht gerne hören werden, sind diese Schritte wohl notwendig, wenn Ferrari in Zukunft überleben möchte. SUVs sind aktuell einfach in allen Klassen die absoluten Cashcows. Porsche  Cayenne , Bentley  Bentayga  oder Maserati  Levante  sind die besten Beispiele dafür. Im März startet der Lamborghini Urus und auch  Rolls-Royce  und  Aston Martin  bringen in absehbarer Zeit SUVs in den Handel. Für Ferrari ist es also fast ein Muss, auf diesen Zug aufzuspringen.
 
Und an der Elektrifizierung kommt aufgrund der immer strengeren CO2-Vorgaben auch kein Hersteller mehr vorbei. Dass Elektroautos pfeilschnell sind und auch Spaß machen können, zeigt Tesla schon seit Jahren. Auf elektrische Supersportwagen und hybridisierte Hypercars wie AMG  Project One  oder Aston Martin  Valkyrie  trifft das noch viel mehr zu. Dank seines Formel-1-Engagements hat Ferrari ohnehin ein ausgezeichnetes Hybrid-Know-how. Beim  LaFerrari  hat der Hersteller bereits bewiesen, dass zusätzliche Elektropower die Performance enorm steigern kann.
 

Noch mehr Infos über Ferrari finden Sie in unserem  Marken-Channel .

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Ferrari Manifesto – Design-Sieger 2015

So stellt sich das Siegerteam der „Ferrari Top Design School Challenge 2015“ einen Ferrari für das Jahr 2040 vor.

Der Einstieg erfolgt spektakulär über zwei nach hinten aufschwingende Flügeltüren.

Am Heck dominiert die zentral platzierte Öffnung, die von dünnen LED-Leuchtbändern flankiert wird.

Flach, satt und breit kauert der Ferrari Manifesto über dem Asphalt.

Im Innenraum verschmelzen edle Materialien mit modernsten Technologien.

Fotos vom Ferrari F80 Concept

In der aggressiven Front werden Stilelemente des LaFerrari, des F50 und des aktuellen Formel-1-Boliden miteinander kombiniert. Die spitzzulaufende Nase wird von riesigen Kühlluftöffnungen flankiert.

Die zerklüftete Seitenansicht wird von zahlreichen Luftein- und -auslässen geprägt. Die weitausgestellten Radhäuser beherbergen imposante, tiefschwarze Felgen.

Das Heck ist in drei Teile gegliedert, die von einem flachen Spoiler miteinander verbunden werden.

Die weitausgestellten Radhäuser beherbergen imposante, tiefschwarze Felgen. Über dem Seitenfenster sind die Rückspiegel angebracht, die riesige Frontscheibe reicht bis ins Dach hinein.

Laut Raeli wird der F80 von einem 900 PS starken V8-Biturbo-Motor, der von einem 300 PS starken Elektromotor (KERS-System aus der Formel 1) unterstützt wird, angetrieben.

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