Gaspedal-Rückrufe in Österreich
Alle betroffenen PSA- und Toyota-Modelle im Überblick
Von der Rückrufaktion des französischen Autokonzerns PSA Peugeot Citroen wegen Problemen mit Gaspedal sind in Österreich 376 Peugeot der Modellreihe 107 und 133 Citroen des Modells C1 betroffen, sagten Sprecher der beiden Autokonzerne auf Anfrage der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Dieselfahrzeuge seien von der vorsorglichen Rückrufaktion nicht betroffen, von Benzinern nur Varianten mit ESP und Automatik.
Fahrer werden verständigt
Die Kunden werden nun brieflich aufgefordert, den nächsten Händler aufzusuchen. Dort werde überprüft, ob Maßnahmen nötig seien. Wenn dies der Fall sein sollte, erfolgt der Austausch. Es gebe weder international noch in Österreich Zwischenfälle.
Insgesamt werden von PSA 97.000 Autos zurückgerufen, die dieselben Probleme mit dem Gaspedal haben wie Toyota und aus dem tschechischen Werk Kolin stammen.
Nicht alle Fahrzeuge der genannten Produktionszeiträume sind davon betroffen, eine detaillierte Liste mit den genauen Fahrgestellnummer der Fahrzeuge wird werksseitig derzeit erhoben. Alle Kunden werden von Toyota Austria schriftlich über den Versicherungsverband informiert.
Aufgrund der neuesten Informationen des Lieferwerkes, hat Toyota Frey Autria eine Hotline eingerichtet, unter der Kunden Details zur derzeitigen Rückrufaktion erfahren können. Unter der Wiener Telefonnummer 01/61004-888 stehen wochentags von 08.00h-18.00h Fachleute zur Beantwortung allfälliger Anfragen zur Verfügung.
Während für Autos mit Schaltgetriebe bremsen und gleichzeitig auskuppeln gilt, muss man bei Automatikgetriebe den Schalthebel auf die Position "neutral" stellen. Um Schäden am Motor zu verhindern, ist es ratsam, eventuell noch während der Fahrt den Motor abzustellen. Dazu dreht man den Zündschlüssel eine Stufe zurück. "Die Zündung aber nie ganz abschalten oder gar den Zündschlüssel abziehen. Dadurch wird die Lenkradsperre aktiv und das Fahrzeug ist nicht mehr steuerbar", warnte Roland Frisch, Pkw-Chefinstruktor beim ÖAMTC. Bedenken sollte man auch, dass bei abgestelltem Motor die Servolenkung nicht und die Bremskraftunterstützung nur mehr für einige Bremsungen funktioniert.
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