Souveräner Leithammel

Golf VII GTI mit 230 PS im Test

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Segment-Begründer ist und bleibt das Non-Plus-Ultra dieser Klasse.

In unserem Fahrbericht legte der neue Golf VII GTI bereits eine beeindruckende Vorstellung hin. Nun konnten wir den VW, der das Segment der kompakten Sportler gründete und seit mittlerweile über 35 Jahren als Maßstab dieser Klasse gilt, in der Performance-Variante noch einmal testen. Dabei zeigte sich, dass der Top-Golf nach wie vor der Leithammel ist, auch wenn die Konkurrenz nicht schläft. Denn heutzutage tummeln sich viele Mitbewerber im gleichen Revier.

Fotos vom Test des Golf VII GTI

Optisch hält sich auch der 7er-GTI zurück. Highlights sind die großen Lufteinlässe in der Frontschürze, der rote Zierstreifen, der sich vom Grill bis...

...in die Scheinwerfer zieht, die schicken 18-Zöller,...

...der Dachkantenspoiler sowie die Heckschürze mit Diffusor-Einsatz und integriertem Doppel-Endrohr.

Mit Performance-Package leistet der 2.0l-Turbo satte 230 PS und beschleunigt den GTI von 0 bis 100 km/h in 6,4 Sekunden.

Innen gibt es Sportsitze im Karo-Look (auf Wunsch auch Vollleder),...

...rote Ziernähte, ein abgeflachtes Sportlenkrad mit Schaltpaddels (DSG-Version) und eine Alu-Pedalerie.

Das aufpreispflichtige Multimedia-System inklusive großem Farbbildschirm und Navi-System wird per Touch-Eingabe bedient.

Beim Platzangebot und beim Kofferraumvolumen müsssen GTI-Käufer keine Abstriche in Kauf nehmen. Darin liegt auch eines der Erfolgsgeheimnisse des Top-Golfs.

Souveräner Auftritt
Doch kein anderer Kompakter bringt volle Alltagstauglichkeit und Sportsgeist so gut unter einen Hut. Im GTI herrschen die gleichen, großzügigen Platzverhältnisse wie im normalen Golf . Gleiches gilt für die Übersicht und die Bedienbarkeit. Mit dem optionalen, verstellbaren Fahrwerk federt er auf Wunsch sogar so komfortabel wie etwa ein TDI mit 90 PS. Doch er kann auch ganz anders. Überhaupt dann, wenn er wie unser Testwagen das Performance-Package für wohlfeile 1.110 Euro mit an Bord hat. Dieses beinhaltet nicht nur 10 Zusatz-PS (230 PS), sondern auch eine größere Bremsanlage und eine aktive Differenzialsperre. Letztere bringt die gesamte Kraft trotz Frontantrieb schon fast mit einer beängstigenden Souveränität auf die Straße. Leichte Antriebseinflüsse in der Lenkung sind nur beim vollen Herausbeschleunigen aus ganz engen Kurven zu spüren. Im Sport-Modus liegt das Auto fast wie ein Brett auf der Straße, bietet aber dennoch ein gewisses Maß an Restkomfort. Die Lenkung arbeitet präzise und die Bremsen packen auch im warmen Zustand noch hervorragend zu. In so einem ausgereiften Auto macht das Kurvenräubern wirklich Spaß.

Empfehlenswertes DSG
Eine weitere empfehlenswerte Investition ist das Doppelkupplungsgetriebe für nicht ganz so günstige 2.400 Euro, das den Fahrspaß noch einmal spürbar anhebt. Werden die Gänge manuell über die Lenkradwippen reingehämmert, fühlt man sich wie ein kleiner Vettel. Im Sport-Modus dreht der GTI alle Fahrstufen bis in den Begrenzer. Hier hat der Fahrer die volle Kontrolle. Nur beim Rangieren stört das Doppelkupplungs-Getriebe etwas, da es bei ganz langsamer Fahrt etwas schwer dosierbar ist. Die Fahrleistungen (0-100 km/h in 6,4 Sek, Spitze: 248 km/h) liegen fast auf Sportwagenniveau. Und auch der sonore Sound erfüllt die Ansprüche sportlicher Piloten. Der Praxisverbrauch hängt stark vom Fahrer ab. Bei Vollgas im Sport-Modus muss man mit rund 10 Litern rechnen, im Eco-Modus ist auch eine sechs vorm Komma keine allzu große Hexerei. Neben dem Effizienz-Modus, bei dem die Automatik extrem früh hochschaltet, helfen dem GTI auch Features wie das hervorragend arbeitende Start-Stopp-System und die Rückgewinnung der Bremsenergie beim Spritsparen.

Design
Optisch hält sich auch der 7er-GTI zurück. Highlights sind die großen Lufteinlässe in der Frontschürze, der rote Zierstreifen, der sich vom Grill bis in die Scheinwerfer zieht, die schicken 18-Zöller, der Dachkantenspoiler sowie die Heckschürze mit Diffusor-Einsatz und integriertem Doppel-Endrohr. Innen gibt es Sportsitze im Karo-Look (auf Wunsch auch Vollleder), rote Ziernähte, ein abgeflachtes Sportlenkrad mit Schaltpaddels (DSG-Version) und eine Alu-Pedalerie. Materialanmutung und Verarbeitungsqualität sind vom Feinsten.

Kosten
Bevor der Spaß beginnen kann, müssen für die 230 PS-Version mindestens 33.040 Euro (ohne DSG) investiert werden. Mit einigen Extras kommt man aber auch schnell auf 45.000 Euro. Den Fahrspaß kann man aber auch ganz gut ohne die ganzen Luxus-Features und aufpreispflichtigen Sicherheits-Assistenten genießen. Wem die 230 PS nicht reichen, wird von VW in Kürze ebenfalls bedient. In wenigen Monaten startet nämlich der neue Golf R , der seine 300 PS serienmäßig über einen Allradantrieb auf die Straße bringt.

Noch mehr Infos über VW finden Sie in unserem Marken-Channel.

Technische Daten (GTI mit Performance-Package)
Motor: 2.0l-Turbo-4-Zylinder mit 230 PS und 350 Nm
Fahrleistungen: 0-100 in 6,4 Sek; Spitze: 248 km/h
Maße: 4,27 x 1,80 x 1,44 (L x B x H in m);
Leergewicht: ab 1.382 kg
Preis: ab 33.040 bzw. 35.470 (mit DSG) Euro

 

Fotos vom neuen VW Golf VII GTI

Optisch ist der GTI am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen,...

...einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen.

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das...

...Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um...

...weitere 10 auf 230 PS. Außerdem sind hier ein Sperrdifferenzial und größere Bremsen mit an Bord.

Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden.

Fotos vom Test des Golf VII Bluemotion

Auf den ersten Blick sieht der Bluemotion aus, wie jeder andere Golf VII auch. Bei genauerem Hinsehen stechen jedoch einige eigenständige Details ins Auge.

Dazu zählen u.a. der blau eingerahmte und geschlossene Kühlergrill, die teilweise verschlossenen Lufteinlässe in der Frontschürze, der...

in wagenfarbe lackierte Heckspoiler, die tiefergelegte Karosserie, die speziellen Alufelgen sowie – wenn man sie haben will – die exklusive Karosserielackierung „Clearwater Blue Metallic“.

In Österreich ist der Golf VII Bluemotion nur in einer Ausstattungsversion zu haben. Diese inkludiert u.a. eine Klimaanlage, ein MP3-Radio mit Touchscreen, eine elektronische Parkbremse und eine Müdigkeitserkennung.

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Fotos vom Test des Golf VII GTI

Optisch hält sich auch der 7er-GTI zurück. Highlights sind die großen Lufteinlässe in der Frontschürze, der rote Zierstreifen, der sich vom Grill bis...

...in die Scheinwerfer zieht, die schicken 18-Zöller,...

...der Dachkantenspoiler sowie die Heckschürze mit Diffusor-Einsatz und integriertem Doppel-Endrohr.

Mit Performance-Package leistet der 2.0l-Turbo satte 230 PS und beschleunigt den GTI von 0 bis 100 km/h in 6,4 Sekunden.

Innen gibt es Sportsitze im Karo-Look (auf Wunsch auch Vollleder),...

...rote Ziernähte, ein abgeflachtes Sportlenkrad mit Schaltpaddels (DSG-Version) und eine Alu-Pedalerie.

Das aufpreispflichtige Multimedia-System inklusive großem Farbbildschirm und Navi-System wird per Touch-Eingabe bedient.

Beim Platzangebot und beim Kofferraumvolumen müsssen GTI-Käufer keine Abstriche in Kauf nehmen. Darin liegt auch eines der Erfolgsgeheimnisse des Top-Golfs.

Fotos vom neuen VW Golf VII GTI

Optisch ist der GTI am typischen rotem Rahmen im vorderen Grill, der sich nun bis in die Scheinwerfer zieht, diversen Schriftzügen, modifizierten Schürzen, größeren Lufteinlässen,...

...einem markanten Dachkantenspoiler sowie einer Sportauspuffanlage zu erkennen.

Der Zweiliter-Turbo-Vierzylinder leistet in der Standardausführung 220 PS. Wichtiger: Das...

...Drehmoment steigt von 280 auf satte 350 Nm. Inklusive Performance-Paket steigt die Leistung um...

...weitere 10 auf 230 PS. Außerdem sind hier ein Sperrdifferenzial und größere Bremsen mit an Bord.

Innen sorgen ebenfalls bekannte Details für den speziellen Look. Hier stechen vor allem die Sportsitze mit Bezügen im legendären Karomuster ins Auge. Optional können sie auch mit Leder bezogen werden.

Fotos vom Test des Golf VII Bluemotion

Auf den ersten Blick sieht der Bluemotion aus, wie jeder andere Golf VII auch. Bei genauerem Hinsehen stechen jedoch einige eigenständige Details ins Auge.

Dazu zählen u.a. der blau eingerahmte und geschlossene Kühlergrill, die teilweise verschlossenen Lufteinlässe in der Frontschürze, der...

in wagenfarbe lackierte Heckspoiler, die tiefergelegte Karosserie, die speziellen Alufelgen sowie – wenn man sie haben will – die exklusive Karosserielackierung „Clearwater Blue Metallic“.

In Österreich ist der Golf VII Bluemotion nur in einer Ausstattungsversion zu haben. Diese inkludiert u.a. eine Klimaanlage, ein MP3-Radio mit Touchscreen, eine elektronische Parkbremse und eine Müdigkeitserkennung.

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